Beiträge von dunge

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    In meinem Kopp schellt es gerade "Hallo? Krankenhaus? Übertreibs mal nicht! So schlimm isses auch nicht!"


    DOCH!!! genau so schlimm ist es. Du hast chronische Schmerzen! Damit muss man irgendwie zurecht kommen, und wenn der Weg über eine Schmerzambulanz oder eine Schmerzklinik führt, dann ist das eine absolut gute Möglichkeit. Du hast genug körperliche Probleme. Da brauchst Du nicht auch noch den Schmerz, der Dich psychisch noch zusätzlich belastet. Such Dir Hilfe, und wenn es eine Klinik ist, dann ist das so und ist auch gut so, und nimm die hilfe auch an. Schmerztherapeuten und Ärzte sind eigentlich meist sehr einfühlsam und umgänglich. Was hast Du zu verlieren?
    Es geht um DICH, und da ist das absolut nicht übertrieben!

    demorph, das ist ja mal eine geniale Erklärung.:gj:
    Hätte ich es nicht schon gewusst, hätte es sogar ich kapiert.

    Mad Girl, demorph hat absolut recht.
    Eine gleichbleibende Versorgung mit Schmerzmittel ist auf alle Fälle besser als ein oft genommenes Bedarfsmedikament. Und ja, ein Schmerztherapeut ist für uns Chronische einfach Pflicht. Denn der Schmerz betrifft ja nicht nur ein Fachgebiet, er betrifft mehrere, und ein Schmerzthera hat die Ausbildung, die sich nur um Schmerz dreht. Auch ich lege Dir nahe, schnell einen aufzusuchen.
    Ansonsten wünsche ich einen schönen Sonntag
    liebe Grüße
    dunge

    Hallo demorph
    Na, da hast Du bei der Verteilung der körperlichen Probleme aber auch öfters hier gerufen :(
    Aber Du hast recht, man sollte nicht kämpfen, sondern einen Weg finden, mit unseren erkrankungen und den Schmerzen leben zu können. Meditation, Tai Chi, Qui Gong (oder wie man das auch immer schreibt) sind sicherlich sehr wertvolle Hilfsmittel. Aber wie so oft, hier gibt es kein Allheilmittel, hier muss jeder für sich herausfinden, was ihm/ihr gut tut und was hilft.
    Auf alle Fälle wünsche ich Dir wenig Schmerzen und eine erträgliche Schmerzstärke

    Hallo ichlassdas,

    Zitat

    Bei Hep C ist es sehr wichtig, sich vernünftig mit Krankheit und Therapie vbglossarlink.gif auseinanderzusetzen.


    Das finde ich bei jeder ernsteren Krankheit wichtig, ganz besonders dann, wenn sie chronischen Charakter hat.
    Man muss sich erkundigen und für sich die richtigen Schritte einleiten. Und genau dafür sind Foren wie wir oder das HEP-C Forum da, um zu informieren, um zu unterstützen und auch um zu motivieren.
    Ach ja, übrigens Glückwunsch dazu, dass Du HEP-C losgeworden bist. Das ist super-klasse!

    Ja, Edward, wo ist denn nun die einzig wahre, ultimative Wahrheit?
    Als mir das letzte Mal jemand von der ultimativen Wahrheit erzählt hat, war das einer aus einer Sekte, der meinen ganzen besitz auf die sekte überschrieben haben wollte. Also, bisher habe ich mit meiner eigenen Wahrheit ganz gut gelebt.
    Trotzdem bin ich mal sehr gespannt, was das denn kommt.

    Hallo stella_83
    Auch hier gibt es Menschen mir Erfahrung mit Elontril.
    Antidepressiva können zum Teil leicht müde machen oder auch eine geistige Trägheit verursachen.
    Wenn das allerdings überhand nimmt, sollte man das sofort mit seinem Arzt/Ärztin besprechen.
    Denn es gibt jede Menge Medikamente, die solch gewünschten Wirkungen hervorrufen.
    Jeder Mensch reagiert anders auf die Medikamente, genau deshalb gibt es so viele verschiedene.
    Bei mir hat Elontril nicht so wirklich angeschlagen, die gewünschte Wirkung blieb weitgehend aus, dafür hat es sich mit meinem Morphin, das ich damals noch wegen chronischen Schmerzen bekommen habe, nicht vertragen. Bei mir wurde dann ein anderes Medikament versucht, und das war der Volltreffer.
    Also sei so gut, und sprich bitte mit denem Arzt/Ärztin
    viele Grüße
    dunge

    Hallo examine
    Anders wie Edward wäre ich meinen Depressionen ohne Medikamente nie Herr geworden.
    Und noch immer brauche ich die Medis, um wenigstens einigermaßen klar zu kommen. Auch jetzt noch leide ich an chronischen mittelschweren bis schweren Depressionen. Aber ich nehme wieder am Leben teil und bin auch wieder etwas lebensfroher.
    Allerdings habe ich kein Seroquel genommen, kann Dir also zu diesem Medikament speziell leider nichts sagen.
    Wenn Du aber solche Nebenwirkungen hast, solltest Du Dich vor den 4 Wochen bei Deiner Ärztin melden, denn das ist ganz bestimmt nicht so gewollt. Natürlich reagiert jeder anders auf die verschiedenen Medikamente, darum gibt es ja auch so viele unterschiedliche.
    Lass Dich von diesen Erfahrungen nicht entmutigen.
    viele Grüße
    dunge

    Hallo desty
    Das sind schon sehr beunruhigende Symthome.
    Gut, sie ist "erst" neun, oder eben "schon".
    Bei mir wurde SVV mit 10 Jahren festgestellt. Also wäre das garnicht so früh.
    Aber ich denke, das Komplettpaket ist, was beunruhigt. Da sind schon Verhaltensweisen dabei, die auf Zwänge oder innere Konflikte schliessen lassen könnten.
    Aber wieder einmal, auch ich bin kein Arzt oder Psychologe, und ich persönlich würde mit ihr zu einem Psychiater oder Psychologen gehen. Habt ihr vielleicht eine Kinderklinik mit Kinder-Psychiatrie in der Nähe? Man könnte dort auch noch andere Untersuchungen machen lassen, daß nicht alles so psychisch aussieht.
    Natürlich hoffe ich mit Dir, daß es nur eine vorrübergehende Entwicklungsphase ist. Aber genai das würde ich abklären lassen.

    Ich wünsche Euch drei nur das Beste
    dunge

    Hallo belajka
    Erst einmal ein herzliches Willkommen hier bei uns im Forum.
    Ich hoffe, Du kannst hier finden, was Du suchst.

    Nun, Selbstverletzung und Autoaggression kennt viele Formen und Arten. Es gibt so viel, was man tun kann, um sich selber zu schaden. Dazu gehört ganz sicher auch, dass man sich selber schlägt.
    Wie bei allen Arten der SVV geht der Aktion oft eine Ursache vorraus, in Deinem Fall war das der Streit mit Deinem Freund.
    Hast Du schon einmal daran gedacht, eine Therapie zu machen? Oder machst Du gerade eine?
    Wenn ich das so lese, würde ich Dir raten, Dir da Unterstützung zu suchen. Denn allein kann man solche Probleme nur mit grösstem Kraftaufwand und grösster Mühe lösen. Aber es gibt Hilfe, man muss sie nur annehmen.
    Hat die jetzige Situation vielleicht auch etwas mit Deinem Rückfall zu tun? Vielleicht willst Du Dich unbewusst dafür strafen?
    Egal, was es ist, Du wirst es angehen müssen. Und wie gesagt, es gibt Hilfe, man muss sie nur annehmen.
    Viele Grüße
    dunge

    Klar darfst Du fragen :)
    Also, ich leide an SVV seit meiner Kindheit. Da war ich längere Zeit wegen Körperbehinderungen in Krankenhäuser und hab eben den Druck dadurch gelöst, dass ich mich geschnitten oder gekratzt habe. Nur soetwas fällt ja auf. Also habe ich angefangen, es an Stellen zu praktizieren, die man nicht so schnell sieht, Kopfhaut und Füße. Ca 2000 bekam ich dann wegen den Behinderungen Morphin. In der Zeit habe ich mich nicht mehr verletzt, auch nicht gekratzt. Damit habe ich erst wieder nach meinem letzten Entzug vor ungefähr 21/2 Jahren angefangen, aber so, daß Pflegepersonal es mitbekommen hat. Und seitdem ist das bei mir bei meinen Ärzten ein Thema. Allerdings wohne ich auch noch in einer betreuten WG auf dem Gelände einer Psychiatrie, das macht es einfacher.
    Wer mir allerdings wirklich hilft, ist mein Hausarzt.
    Der nimmt das Thema sehr ernst und versucht auch immer wieder, neue Ideen zu entwickeln. Radikal kurzgeschnittene Fingernägel helfen da leider nicht sehr.
    Aber dadurch, dass ich eben nicht nur kratze, sondern auch zu härterem Geschütz greife, wird das schon ernst genommen.
    Das ist oft ein Problem, daß die Ärzte die Dringlichkeit dabei nicht sehen. Aber jemand, der mit diesem Krankheitsbild vertraut ist, wird sich Deiner sicher annehmen.

    Hallo Rumpelstilzchen
    Auch ich leide an SVV und auch ich kratze mir zusätzlich noch den Kopf auf.
    Mein Psychiater meint dazu, das würde ich machgen, um nicht unter Druck zu geraten.
    Meine Kopfhaut siehr aus wie so eine Mondkraterlandschaft. Zwei Stellen mussten jetzt auch genäht werden, weil die von alleine nicht mehr zugewachsen sind.
    Mein Tip dazu ist, weihe jemanden ein, Deinen Hausarzt zum Beispiel. Er steht unter Schweigepflicht und muss sich dem annehmen.
    Wie sieht es denn aus, bist Du in einer Therapie? Wenn nicht, wäre das der beste Schritt, mit einer anzufangen. Allein werden wir das nicht aufgeben können!
    Liebe Grüße
    dunge

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    vieleicht komt es darauf an wie lange der eine oder andere schon ALLEIN ist


    Das glaube ich nicht. Ich denke, es kommt auf jeden Menschen einzeln an. Der eine kann besser mit Einsamkeit umgehen, ein anderer besser mit Menschen.
    Ich selber war schon immer ein Einzelkämpfer, habe lange allein gelebt. Erst seit zweieinhalb Jahren lebe ich mit anderen Menschen in einer betreuten WG zusammen. Und in dieser Zeit habe ich wieder gelernt, mit Menschen umzugehen. Ok, das ist falsch, wieder besser mit Menschen unzugehen ist richtig.
    HAst Du schon einmal an solch eine Lösung gedacht? Eine WG?

    Zahlt man nicht in in jede Beziehung ein? Investiert man nicht sowieso schon Geld, Zeit und Nerven?
    Warum dann Zwischenmännern das Geld in den Rachen werfen?
    Und ganz so neu ist die Idee ja auch nicht, oder was ist mit den "Versandkatalogen", in denen asiatische und lateinamerikanische Frauen angeboten werden? Das finde ich sogar noch bedenklicher.
    Also bleibt nur ein, den PC mal ausmachen und reale Luft schnuppern gehen und die nächste Beziehung kennen lernen

    Dass man nach solchen Dingen hassen kann, weiss ich selber auch zu gut.
    Aber Hass brennt Dich aus, verzehrt Dich.
    Das bringt Dich nicht wirklich weiter.
    Wenn Du so traumatischen erlebnisse gemacht hast, hast Du schon einmal daran gedacht, eine Traumatherapie zu machen?
    Ich habe gerade eine gemacht und bin mit dem Erfolg sehr zufrieden. Man wird nicht mehr so blockiert.