Beiträge von dunge

    Hallo staubsuche.
    Nun, das sind schon ganz schön heftige Nebenwirkungen.
    Besteht die Möglichkeit, daß Du mal mit den ihn behandelnden Ärzten sprichst und ihnen Deine Befürchtung schilderst? Das ist meiner Meinung nach ziemlich das einzigste, was Du, realistisch gesehen, machen kannst. Oder Deinen Bruder dazu überreden, in eine andere Klinik, zu anderen Ärzten zu gehen. Die Wahlmöglichkeit gibt es in Deutschland ja noch.
    Davon, die Medikamente einfach abzusetzen, möchte ich aber auch abraten. Wer weiss, was für Absetzerscheinungen dann auftreten.

    Hallo Kathy
    Nun, auch ich würde Dir raten, recht schnell eine Untersuchung machen zu lassen. Und nicht nur auf Hepatitis, sondern auch auf HIV und die anderen typischen Krankheiten.
    Dass er jetzt erst mal dicht macht, kann ich schon verstehen. er wird erst einmal mit sich selbst und den Diagnosen zurecht kommen müssen. Und das ist harte Arbeit.
    Was Du machen kannst, ist ihm Deine Hilfe anzubieten, wenn Du bereit bist, die zu geben. Viel mehr kannst Du momentan garnicht machen.
    Ich schicke Dir viel Kraft, Entschlssenheit und durchhaltevermögen.
    Und wirklich mein Rat, lass Dich untersuchen

    LG dunge

    Zitat

    Ich hab die Menschen auch, aber ich bin momentan echt schwer zu ziehen...


    Ja, das Gefühl kenne ich auch.
    In solchen Zeiten suhle ich mich regelrecht in meiner Depression und "geniesse" die dunkle, traurige, gefühlskalte Welt.Aber doch habe ich immer wieder einen Ausweg gefunden, der oft genug durch Kleinigkeiten geöffnet wird.
    Solche Kleinigkeiten, die Dir gut tun, Dich aber nicht nerven, wünsche ich Dir in rauen Mengen

    Hallo gelberose,
    auch ich kenne das mit der Gefühlsleere. Auch ich bin oft einfach nur traurig, oder sdo wie grany, ganz leer.
    Mir helfen dabei liebe Menschen, die mich aus meiner Lethargie reissen, die keinerlei Mitleid haben, sondern versuchen, mich aus dieser Leere herauszuführen. Eine solche Person ist zum Beispiel unsere Betreuerin in der WG, eine andere ist auch hier im Forum, und Gespräche mit diesem Menschen tun einfach gut.
    Dabei kommt es nicht nur auf den Inhalt an, sondern schon die "Tätigkeit" der Kommunikation hilft mir, wieder einen Schritt weiter ins Leben zu kommen.
    Dir wünsche ich, daß sich die Leere verzieht, und das so schnell wie möglich und Du wieder von angenehmen Gefühlen gefüllt wirst.

    also, ob es nach einer Schwangerschaft zu Psychosen kommen kann, weiß ich nicht. Dazu kann ich nichts sagen. Aber ich weiß, dass im Rahmen von Depressionen sehr wohl Psychosen entstehen können.und diese Psychosen äußern sich sehr oft in Fremdbestimmung.
    Ich sehe aber schon, dass dies dringend behandelt werden muss. Deshalb finde ich gut, dass sich schon auf eine andere Station verlegt wurde. Nun kann man nur abwarten, wie sich das ganze entwickelt.
    Viel Kraft und Durchhaltevermögen
    dunge

    Hallo Darkknight
    ich stecke gerade in einer ambulanten Traumatherapie, kann mich aber nur den Vorrednern anschließen, denn es ist schon heftig, was da wieder freigelegt wird, um das Traumata endlich zu besiegen. Aus meinen Erfahrungen würde ich auch nur zu einer stationären Traumatherapie raten

    Zitat

    Ein Sieb mit aufgeschnittenen Filtertüten auslegen.


    Mensch, Destiny, das ist der Tip überhaupt. Ich habe bisher immer das Sieb mit Geschirrtüchern ausgelegt.
    Aber das mit den Filtertüten werde ich gleich mal ausprobieren!

    Hallo Quzen
    Die Situation, in der Du bist, kenne ich zu gut.
    Bei mir waren es allerdings Jahre, in denen ich mich isoliert habe und mich komplett von der Aussenweld abgeschottet habe. Das letzte Jahr war ich ganze 10 Mal ausserhalb der Wohnung.
    Nur durch Initiative meines (sehr guten) Hausarztes und des Gesundheitsamtes kam ich aus meiner Wohnung und bin in eine psychiatrische Klinik gegangen. Das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe, denn dort wurde ich behutsam wieder an soziale Kontakte und einen geregelten Tagesablauf gewöhnt. Zur Zeit wohne ich in einer betreuten WG, weil mir der Umgang mit Menschen noch immer schwer fällt. An eine Beziehung brauche ich noch garnicht zu denken, so eine Nähe könnte ich gar nicht zulassen.
    Mein Tip ist also, Dir Hilfe zu holen, bei einem Psychologen, einem Psychiater oder ähnlichem. Glaube mir, von allein wird so ein Verhaltensmuster nur in den ganz seltesten Fällen weggehen.
    Ich denke, daß Du Hilfe brauchst, um die Isolation und die schlechten Gedanken beenden zu können.

    Hm, gegen das Krampfen an sich habe ich auch nur das, was Du selber schon gefunden hast.
    Aber zu den verkrampften Muskeln hätte ich einen Tip: probiere doch mal aus, Deinen Nacken mit einem Massageöl, vielleicht mit Ringelblume und Kampfer, einzureiben, massieren. Besser ist natürlich noch, wenn Du Dich einreiben lassen kannst. Das lockert die Verspannung und Dir fällt es schwerer, einen Krampf zu bekommen

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    Hesse ist mein Lieblingsautor ;) Einzig mit dem "Glasperlenspiel" kann ich nicht soooo viel anfangen.


    Hesse hat mich auch sehr geprägt, und das Glasperlenspiel liebe ich, weil es das einzigste Buch von Hesse ist, das ich, auch nach mehrmaligem lesen, immer noch nicht verstanden habe ;)

    Zitat

    Ich hab' zwar gerade mit "Das Mädchen" von Stephen King angefangen


    Das Mädchen fand ich toll. Das ist übrigens so ziemlich das einzigste Buch vo King, mit dem ich etwas anfangen konnte
    @topic
    Ich bin gerade an "Extrem laut und unglaublich nah" von Jonathan Safran Foer