Beiträge von mayaleovivi

    Hallo Valeria,


    ja Danke! Ich bin auch ganz optimistisch. Ich wurde in der Klinik 3 Wochen lang mit Oxazepam runtergefahren, das entziehen ging rasant schnell!
    Aber wenn man dann Daheim ist, ist es schon ne andere Nummer. Es sagt einem ja keiner das der Körper und der Geist erstmal ziemlich durcheinander sind!!!!!!!
    Ich habe nach dem Klinik Aufenthalt Lyrika angeboten bekommen, aber die habe ich abgelehnt- da hatte ich wirklich Bedenken wieder in die nächste Sucht zu rutschen.
    Teilweise habe ich gedacht ich geh durch die Hölle, am schlimmsten fand ich die Knochen und Muskelschmerzen( manchmal habe ich Ibuprofen genommen, aber nur in Absprache mit meinem Hausarzt). Da reichte eine Tablette natürlich nicht aus! Habe natürlich viel gejammert in der Zeit, konnte nicht schlafen und war oft nervös.
    Mittlerweile nehme ich nur noch etwas zum Krampfschutz, das wird aber auch bald abgesetzt.
    Leider habe ich eine Depression entwickelt, die derzeit ambulant behandelt wird, evt. muss ich doch stationär aufgenommen werden. Aber das wird sich zeigen! Ich versuche mir bislang jeden Tag zu gestalten, was nicht immer einfach ist. Aber im Vordergrund steht auch Sport!! Ganz wichtig! Valeria, wie läuft es bei Dir? Hast Du es geschafft? LG aus NRW

    :8: Hallo da bin ich wieder!


    Ich brauchte erstmal ein wenig Zeit für mich, daher war lange nichts von mir zu lesen!
    Heute am frühen morgen stellte ich fest, dass ich im Mai 1 Jahr lang ohne Benzos bin! Ich glaube jeder der einen Entzug durchgemacht hat weiß wie "Scheiße" diese Zeit ist.
    Lange habe ich mich sehr schlecht gefühlt und wusste teilweise nicht wohin mit mir.
    Aber ich habe es geschafft!!!!!! :D:D Mein Freund war sehr geduldig mit mir und hat mich oft unterstützt auch wenn ich sehr oft ungenießbar war.
    Ein Jahr später schaut es nun so aus, dass ich bereits einen Arbeitsversuch gewagt habe( in der Medizin-was ich ja eigentlich nicht machen wollte), aber die Neugier war größer!
    Ich musste nur feststellen es geht nicht mehr, in der Medizin zu arbeiten und immer Medis um sich herum zu haben, die größte Katastrophe für mich.
    Um halt auch Suchtfrei zu bleiben, habe ich wieder gekündigt !
    Natürlich bin ich erstmal in ein Loch gefallen, da mir doch erst jetzt klar geworden ist, dass ich "Neu" anfangen muss. Mein Leben war immer geordnet und ich wusste immer was ich will! Zur Zeit bin ich in der Selbstfindungsphase( ich hoffe es dauert nicht zu lange :) ). Der nette Arzt vom Arbeitsamt hat mich erstmal für ein halbes Jahr vom Arbeitsmarkt genommen, mit den Worten-ich solle erstmal meine Therapie zu Ende machen! Die bisher ambulant lief. Jetzt werde ich mal sehen, was noch so passiert, evt. werde ich doch eine stationäre Therapie machen, um die Vergangenheit zu verabschieden, denn die ist leider noch sehr präsent. Ich setzte mir jetzt kleine Ziele! Vielleicht klappt das besser. LG aus NRW

    Hallo Pingala,


    leider ist es wirklich so, dass Sucht ein Stück einsam macht! Für Außenstehende ist es teilweise wirklich schwer zu verstehen.
    Aber man sollte sein Ziel nicht aus den Augen verlieren auch wenn es wirklich sehr schwer ist.
    Valeria hat es sehr schön geschrieben, ich vermute auch mit Deiner Anmeldung in diesem Forum -bist Du anscheinend bereit etwas zu ändern!
    Ich weiß jetzt nicht wie weit Du mit Deinem Entzug bist, aber es ist tatsächlich so: Irgendwann kommt der Tag, und dann ist plötzlich alles besser!


    LG
    aus NRW


    PS: @Valeria77 Du liest Dich positiv, es scheint Dir besser zu gehen!?

    Hallo,


    danke für die Antworten. :D;) 
    @paulkiffte so ganz verstehe nicht was Du meinst!? Das ich zur Zeit mehr wahrnehme nach dem Entzug ist mir auch schon aufgefallen , und es ist tatsächlich schwer gelegentlich damit umzugehen! Aber ich denke ich bekomme das in den Griff.
    Aber ich bin da auch eher bei Valeria 77, ein offenes Gespräch oder eine direkte Frage an mich, ob Tabletten im Haus sind hätten auch gereicht.
    Denn eine Panikmache kann ich tatsächlich nicht gut verarbeiten.
    Wobei ich meinen Partner auch verstehe, das steht nie außer Frage.
    Das Gespräch bei meiner Psychologin war sehr aufschlussreich, wir sind auf ein ähnliches Ergebnis gekommen, wie hier im Forum.
    Es ist wohl in der Tat so, dass sich der Partner ( der wie bei mir nicht süchtig ist) immer klar machen muss, dass er mit einer Süchtigen zusammen lebt.
    Man soll sich wohl schon genau Gedanken machen, ob man das möchte und hautnah miterleben will.
    Mein Freund und ich haben gestern nochmal darüber gesprochen, wir werden seine Befürchtungen jetzt offener angehen-damit seine Ängste dabei nicht untergehen. Er wird mich nächste Woche auch mit zur Psychologin begleiten, wo auch er seine Fragen stellen kann. @Valeria77 -Danke für Deine Mail, ich werde sie bald beantworten, ich hoffe bei Dir läuft alles gut. ;) LG aus NRW..PS: Ich finde das Forum toll und hilfreich! Danke!

    Hallo,


    ja wie denn jetzt? Wenn mal abstinent lebt und die Kriterien der WHO nicht erfüllt, ist man nicht mehr suchtkrank?!( Habe mir die Kriterien durchgelesen, gehöre definitiv noch dazu :P ). Das hör bzw. lese ich zum ersten Mal.
    Ich denke mal die Diagnose steht! Lebe nur abstinent, was wie alle bisher lesen konnten sehr anstrengend ist!
    Am Wochenende hatte ich eine Situation da habe ich nicht schlecht gestaunt.
    Mein Partner hatte das Gefühl es wären Tabletten im Haus. Natürlich meinte er nicht mein Krampfmittel! ;) 
    Das war vielleicht ein komisches Gefühl, er schaute dann in meine Packung und ich bin natürlich total ausgerastet.
    Ich fragte ihn woran er das festmache, ob ich anders wirke oder sogar anders riechen würde. Denn vor 7 Monaten habe ich unter Benzos tatsächlich wohl einen anderen Körpergeruch gehabt.
    Er meinte dann zu mir, es wäre einfach so ein Gefühl bei ihm und das ich momentan wieder Situationen in meinem Leben hätte, mit denen ich eventuell nicht klar käme. Das Wochenende war natürlich gelaufen.
    Das Ende vom Lied ist, es war natürlich nichts da, ich kann ihn auch verstehen -bin aber auch nicht begeistert! Heute habe ich ein Termin bei meiner Psychologin( die freut sich sicherlich- das ich immer was aktuelles zu erzählen habe), da mein Verständnis für die Kontrolle nicht zu 100% da ist.
    Einerseits ist klar, das Umfeld macht sich Sorgen, aber wenn der Süchtige entzogen hat ,und den Willen hat ohne Drogen zu leben sind solche Gefühlsausbrüche nicht unbedingt förderlich, oder? Muss ich jetzt immer damit Leben? LG aus NRW

    Hallo, danke für die lieben Antworten.
    Es ist schon so, dass es Tage gibt- da ist alles wunderbar und auf einmal denke ich, was ist den nun los!! Innere Unruhe, durchaus auch Bewegungsdrang.
    Ich empfinde das als sehr unangenehm! Es ist kein schönes Gefühl!
    Mittlerweile mache ich echt viel Sport und bin viel draußen, aber es nervt an einigen Tagen schon.
    @Valeria77 die Sache mit den Skills ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Ich habe mir nun einen kleinen gelben Ball besorgt, den drücke ich wenn es ganz schlimm ist. Aber nach 7 Monaten möchte man auch, dass es aufhört!
    Menschen die dieses Problem nicht haben( wie mein Freund) können kaum nachvollziehen, dass ich dann manchmal doch noch komisch werde ;(;( ! Da es mich erheblich nervt.
    Dann gibt es wieder Tage wie heute :3: da denke ich, es gibt Menschen den geht es schlechter als mir. :P Dann versuche ich mal wieder das Beste aus der Situation zu machen. Also, bis dahin! :wink:

    Heute ist echt ein schwieriger Tag!


    Ich habe eine totale innerliche Unruhe! Und ich weiß nicht warum, eigentlich ist nichts besonderes passiert. Es sind jetzt 7 Monate nach meinem Benzo- Entzug und gerade erinnert mich diese Unruhe an den Entzug und an die Zeit danach.
    Von allen höre ich immer, das ist normal! Aber irgendwann sollte der Zustand doch auch mal aufhören? Ich bin genervt! :/:/:kotz::kotz:

    Hallöchen,


    also es hat nicht geklappt mit dem Job!
    Ich muss sagen, ich bin total enttäuscht. Gestern hat man mich nochmal zu einem Gespräch eingeladen, um mir zu sagen-ich könne gern die Stelle haben. Eigentlich eine gute Nachricht!
    Trotzdem muss ich sagen hatte ich die ganze Woche kein gutes Gefühl, ich habe ja zur Probe gearbeitet.
    In diesem Sanitätsfachgeschäft bekam ich kaum Antworten auf meine Fragen, ich dachte schon das liegt an mir.
    Ich musste feststellen, dass mich nach meinem Entzug viele Dinge verunsichern! Was vorher nicht der Fall war. Ich war immer " Taff" und wusste was ich wollte.
    Die Woche habe ich viel mit meinem Freund darüber gesprochen,mein komisches Gefühl irgendwie verschoben und bin weiter hin gegangen, um mir die Arbeit dort neutral anzuschauen.
    Ja und gestern kam im Gespräch raus, das die Arbeitszeiten und die Bezahlung nicht passen. Alles was besprochen war, war plötzlich anders sehr negativ.
    Ich habe mir die Nacht viele Gedanken gemacht, ich hätte gern wieder gearbeitet-auch für weniger Geld-das wäre alles ok gewesen.
    Vielleicht auch nur um raus zu kommen...aber wenn der evt. neue Arbeitgeber schon bei der Einstellung nicht ehrlich ist, wie hätte das werden sollen!?
    Heute habe ich den Job abgesagt. Gleich habe ich einen Termin bei meiner Psychologin, die mir auch gut zugeredet hatte. Manchmal denke ich unter Benzos war alles entspannter! Der Weg bis zum Bewerbungsgespräch und alles weitere hat mich echt Nerven gekostet :-(! Heute habe ich keinen guten Tag, ich bin enttäuscht und sauer, aber wie ich mich kenne- wird sich das auch wieder legen. :/:/:( LG aus NRW

    Hallöchen,


    danke für die positiven Rückmeldungen! Ja, was soll ich schreiben...also ich hoffe es ist generell die richtige Entscheidung die Medizin zu verlassen. Gedanklich kann ich mich nicht so richtig daran gewöhnen!
    @paulkiffte, ich hoffe wenn es klappt mit den Job- dass ich nach 4 Wochen den Alltag schon inne habe :thumbup: , ich kann mich zur Zeit echt schlecht auf NEUES einlassen. Aber das gehört wohl dazu!? :D LG :wink:

    Hallo,


    ich melde mich mal wieder!
    Mein gesamtes Probearbeiten lief echt gut.
     :D Das Wochenende war eine Katastrophe! Gedanklich dachte ich mir, ich gehe am Montag nicht hin ich schaffe das nicht! Aber es ging erstaunlicherweise, es ist ja schon interessant was man für eine Panik aufbauen kann-und natürlich auch verbreiten kann. :saint: Mein Freund hatte es wirklich schwer.
    Der Gedanke vom OP Tisch -jetzt in einem Sanitätsfachgeschäft Medizinprodukte zu verkaufen ,haben mir echt Kopfschmerzen bereitet. Aber wie bereits geschrieben ich lebe noch :):) es hat Spaß gemacht, und wichtig ist ich kann mir vorstellen dort zu arbeiten.
    Und das alles ohne Medis!
    Ich warte jetzt auf einen Anruf von der Firma, bewerbe mich aber gerade weiter. Ich hoffe ich bin nicht allzu enttäuscht falls eine Absage kommt. Ich finde jeden Tag super an dem es läuft! ^^



    LG aus NRW

    Hallo,


    ja wurden sie, Muskelschmerzen,Knochenscherzen. Manchmal habe ich das Gefühl ich habe Rheuma, habe ich aber nicht! :(:D;( Es soll wohl am Benzo -Entzug liegen. Hängt bei mir aber auch von der Tagesform zur Zeit ab.
    Bin etwas ungeduldig mit allem! LG



    PS: Dazu noch, natürlich bin ich mit Valproin- Säure 150 mg abgedeckt, wegen der Kramfanfallgefahr!

    Hallo Franz,



    Danke für die Antwort. Heute ist so ein Tag, mir geht es nicht so gut...da überlege ich mir- hätte ich das RP mal eingelöst. Denn natürlich habe ich auch nicht immer gute Tage.
    Aber wenn die Schmerzen mal kommen, die mir als Entzugsschmerzen erklärt wurden, versuche ich mich abzulenken.
    Donnerstag habe ich einen Termin bei meinem Arzt, da werde ich nochmal mit ihm reden.


    LG