Opioid entzug, Pflegeperson für Oma und Mutter

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  • So,


    wie oben geschrieben, meine Grossmutter ist 76 ohne Führerschein auf dem Land. (heizt mit Holz, obwohl ich bettele mit (vorhandener) Ölheizung zu heizen)

    (Holz habe ich natürlich zu besorgen, ohne Auto.) Grossvater ist vor kurzem gestorben und seit dem ist sie unerträglich. (bin da recht mitleidlos weil ich durch den Familienstress keine möglichkeit für Partnerschaft habe.)


    Meine Mutter ist 56, man kann sie nicht Autofahren lassen.

    Pflegefall


    Nun bin ich (da meine Grossmutter und Grossvater früher Tilidin bekamen) daran gekommen, sie meinten es einmal gut. (habe einen knorpelschaden im fussgelenk und konnte damals teils 3-4 tage fast nicht laufen. Habs zwar gemacht und mich nicht einschränken lassen aber war eher hüpfen.... ;).

    Naja da nun damals eine genommen und gedacht : WOW....so fühlen sich die anderen also immer....


    Nun habe ich dieses pseudoleben leider fast10 jahre durchgezogen......


    bin 37...


    Wie leben hier auf dem Land, alles funktionierte. (knapp....)

    Nun sind innerhalb von 3 Monaten, Grossmutters Waschmaschine, unser Auto, meine Spülmaschine, mutters backofen

    kaputt gegangen.


    Ich habe hier so einen misthaufen, den andere leben nennen. Und nur noch im kopf es anderen denen es gut geht heimzuzahlen.


    Ich wäre so gern diesen hass auf andere los.....


    Schaut euch mal um, jemand hat erfolg, lest mal nach....in 9/10 fällen war die familie desjenigen vorher schon erfolgreich.

    Meien Familie besteht aus leuten die ihr ganzes leben lang für wenig geld viel arbeit verrichtet hat.

    Das habe ich mir mit 12 jahren schon geschworen, du arbeitest niemals nur damit es anderen gut geht.


    Aber leider muss ich mit leuten kommunizieren die alles in den Arsch gesteckt bekommen und in unserem heutigen

    Rechtssystem muss ich mir das gefallen lassen.....


    Wer Geld hat darf mir mit Vernichtung drohen, aber ich darf nur Rechnungen bezahlen.

    Ich finde es hervorragend das reiche Leute ihre kinder nur mit Angst in die Schule schicken können.


    Wir leben hier auf dem land, ich übernehme eigentlich arbeiten( für meine verwandten) die wenn ich ich nicht da wäre der

    Staat zu bezahlen hätte. Kriege ich dafür irgendetwas........


    Seitdem vor einem Monat unser Auto den Geist aufgegeben hat geht echt gar nix mehr, ich fahre ins dorf, kaufe ein, fahre zurück.

    KOSTET 35 EURO.


    Der einzigste Weg mich wieder zum vernünftigen Bürger zu machen, wäre irgendeine (ungefragte, nicht selbst verdiente) zuwendung (finanziell).

    Ich habe keinen spass mehr an essen weil ich jeden bissen für 3 personen hier ranschaffen muss, 10km nächster ort, kein auto.


    Ich weiss dass meine Familie zuviel verlangt, aber der Staat hilft mir nicht. Hat auch keinen Lösungsvorschlag, also hat er einzustehen!

    Entweder vergütet mir irgendjemand mal diese 10 jahre die ich hier verloren hab oder Deutschland hat eine Person mehr vor der

    man die Allgemeinheit schützen muss.


    Es gibt für mich noch 2 möglichkeiten. Selbstmord, oder jemand legt mir nen Sack geld vor die Türe für das was ich hier durchmache.


    Anders will ich nicht mehr. Was ich mir hier antue muss vergütet werden, dafür reicht pflegegeld bei weitem nicht aus.



    Wer schon einmal bei gewalttaten gedacht hat: "Kann man das nicht verhindern.

    Der frage sich nun, wie!

    Nachtrag: Wie gesagt wir leben hier auf dem Land und es gibt keine preiswerte möglichkeit sich lebensmittel liefern zu lassen, in München, Köln, Frankfurt wo das KEINER braucht da geht das. Klar, lohnt sich dort.



    Gebe ich meine Postleitzahl bei diesen Lieferdiensten ein kommt teilweise sogar "Dieser Ort existiert nicht"


    Wie äussere ich mich nun ohne Beleidigung...........



    Ich habe es so dermassen satt, mein eigenes leben steht total im hintergrund....wichtiger wäre es mir einfach


    einige Leute zu bestrafen die dafür verantworlich sind. Aber unsere heutige Gesellschaft ist leider so aufgebaut


    das jemand etwas illegales für seinen Arbeitgeber machen muss, selbst nicht schuld ist weil er ja im Auftrag handelt,


    und ich mich an irgendeine ominöse Firmierung halten muss um meine Rechte durchzusetzen. Natürlich gibt es die


    erstens nicht und zweitens muss ich Riesenaufwand betreiben um diese Leute haftbar zu machen. Scheiss aufs DLand.



    Warum darf ich dem A.l.och der für so einen Arbeitgeber arbeitet nicht das Trommelfell zerstören....



    Ich stehe vllt. atm doof da. Kritisiere Arbeitnehmer ohne selbst zu arbeiten, aber wer von euch hatte mit 30 jahren einen Pflegefall am hals, ohne job, geld, frau, kinder, alles!!!



    Wie ich oben schon schrieb, ganz einfach mich wieder in die Gesellschaft zu integrieren.


    Gebt mir irgendetwas was mir zeigt es lohnt sich!

    Und bevor sich nun irgendjemand beschwert, JA! wer für arbeitgeber arbeitet die mist verlangen und

    derjenige zu schisserig ist seinem chef dies zu sagen der steht bei mir noch unter Obdachlosen.


    Kunden anzukacken weil ich einen scheiss job habe ist schlechter stil.....


    Punkt!


    Wer für 7€ arbeiten geht der macht das Lohngefüge kaputt weil Arbeitgeber immer das günstigste nehmen.

    Generalstreik für 5 Tage, dann hätten wir in Deutschland gute Mindestlöhne.


    Geht mal weiter für ein paar Euro arbeiten, mir gehts zwar dann noch schlechter aber ihr seht schon

    was ihr davon habt!

    Sitze hier nun seit knapp 4 Stunden, bin auf Entzug kann nicht schlafen und

    die Zeit geht nicht rum.....


    Ich würde zum Arzt gehen aber hier ohne Auto nicht möglich....


    Zuspruch von der Familie für die ich alles machen beschränkt sich auf "Reiss dich zusammen"


    Überlege....

    Nachtrag: Wie gesagt wir leben hier auf dem Land und es gibt keine preiswerte möglichkeit sich lebensmittel liefern zu lassen, in München, Köln, Frankfurt wo das KEINER braucht da geht das. Klar, lohnt sich dort.

    Einmal editiert, zuletzt von Franz () aus folgendem Grund: Beiträge zusammengefügt!

  • Herzknilch

    Hat den Titel des Themas von „Opioid entzug, Plegeperson für Oma und Mutter“ zu „Opioid entzug, Pflegeperson für Oma und Mutter“ geändert.
  • Ich hab ja auch Probleme mit Aggressionen und Verbitterungen. Und ich kenne auch jemanden der wirtschaftlich extrem unter Druck steht (aber auch nicht mehr als viele andere), bei dem erzeugt die Armut ähnliche Aggressionen.


    Aber was du auftischst ist auch starker Tobak. Selbst wenn Leute vom Leben wirklich bevorzugt sind, durch Glück, Eltern, was auch immer, dann ist es trotzdem ein Übergriff, sie für deine Misere verantwortlich zu machen.


    Du stellst es hier so dar, dass du den Knecht für deine Familie machst. Sorry, dafür kann dein reicher Nachbar nichts. Das ist dein Handeln, wenn du dich nicht abgrenzen kannst oder eben doch. Deine Entscheidung.


    Auch wenn du 10 Jahre opiatabhängig bist, ganz schlicht aus Fahrlässigkeit und Nachlässigkeit, oder als Irrweg, und dir dadurch Chancen verbaust:

    Dafür kann dein reicher Nachbar, der (scheinbar/angeblich oder real) alles hat was das Menschenherz begehrt einfach nichts.


    Es ist auch unmöglich, von der Gesellschaft zu erwarten, paradiesische Zustände zu generieren, wo allgemeine maximale Gerechtigkeit und Ausgleich herrscht.


    Auch wenn du dem Mangel ausgeliefert bist, dann ist trotzdem diese Gesellschaft was Lebensstandard, Chancengleichheit, Wohlfahrt angeht vermutlich eine historische Referenz.


    Wer hier HartzIV kriegt, soll angeblich zum reichsten Fünftel der Menschheit weltweit gehören.


    Was mir sehr unsympathisch ist, ist jede Form von Neid. Mangel anerkennen OK, Klagen und Jammern, auch noch akzeptabel. Keine Änderung hinkriegen oder sich schwer tun: kann ich verstehen. Aber Neid (und Kriminalität) finde ich zum Kotzen. Freu dich doch für andere, dass es ihnen nicht so dreckig geht, wie dir gerade. Dass es nicht einfach allen so geht. Das wäre wirklich noch schlimmer. Was für eine Welt wäre das dann. Womit ich nicht sage, dass man sich von jedem Schnösel jede Arroganz und Herablassung bieten lassen muss, nur weil man "statusmäßig" "nicht mithalten" kann. Da denke ich auch sollte mancher "Gutsituierte" besser mal bei sich bleiben und Übergriffe besser selber unterlassen.


    Außerdem bringt man sich mit dieser Art Verbitterung in der Tat in Stimmung für kriminelle Handlungen. Während man das Narrativ aufrichtet, selber ein armes machtloses Opfer ohne eigene Versäumnisse zu sein.


    Also ich kann da allgemein nicht zustimmen.


    Auch wenn ich nicht zweifle, dass du großem Mangel und Härten ausgesetzte bist, und andererseits auch versuchst, in der Familie etwas einzubringen und zu geben. Was ich grundsätzlich auch lobenswert finde.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzungen, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.

  • Servus Herzknilch,


    ich habe deine Beiträge, welche du in den letzten Stunden geschrieben hast, in einem Beitrag zusammengefügt.

    So ist alles beieinander, übersichtlicher und man kann leichter darauf antworten.


    Aus deinen Text lese ich zwei Dinge, zum einen bist du wohl auf Entzug, zum anderen steckt eine große Wut in dir - richtig?


    Verstehe ich es richtig, dass du seit zehn Jahren Tilidin konsumierst?

    Anfänglich hast du es von deinen Großeltern bekommen, war das die ganzen zehn Jahre so?

    Warum kommt es nun zu einem wohl ungeplanten Entzug?


    Noch eine Frage, die du natürlich nicht beantworten musst, für mich aber interessant wäre - bist du männlich oder weiblich?

    Du schreibst, du bist 37 Jahre alt, hast du einen Schulabschluss und/ oder eine Ausbildung gemacht?


    Du wetterst gegen Gesetze, wobei mir manche Punkte unklar sind.

    Ob nun jemand alles in den A. gesteckt bekommt, du mit denjenigen kommunizieren musst, hier sehe ich keinen Zusammenhang mit dem deutschen Rechtssystem.

    Um ehrlich zu sein, dass reiche Leute um ihre Kinder Angst haben müssen, so eine Aussage ist völlig daneben …

    Auch das in neun von zehn Fällen, welche reich sind, schon aus der früheren Familie kommen würde, halte ich für nicht richtig.

    Sicher hat man es einfacher wenn ein großes Grundkapital zur Verfügung steht, aber man kann auch mit guten Ideen und viel Fleiß einiges erreichen.

    Ich denke du machst es dir mit dieser Aussage, wenn jemand nicht offen mit seinem Chef sprechen kann, etwas zu leicht. Bedenke hierbei, es gibt sicherlich viele Arbeitnehmer die auf das Geld und den Job angewiesen sind und gar nicht in der Lage sind, eine offene Konfrontation mit dem Arbeitgeber einzugehen!


    Rückwirkend wird dir vermutlich keiner etwas vergüten, wenn du Verwandte in Hinsicht Pflegefälle, über viele Jahre gepflegt hast.

    Es gibt aber genügend Beratungsstellen, welche dir in Hinsicht Pflegegeld und Vergütung für pflegende Verwandte weiterhelfen könnten.


    Ich würde vorschlagen du schilderst erst einmal genau wie es dir wegen deines Entzugs geht.

    Vielleicht kann man dich in dieser Sache etwas unterstützen …

    Fange nie an aufzuhören <-> höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Also ehrlich gesagt sehe ich ja nun schon was ich hier an Unterstüzung bekomme.


    Erstmal rechtfertige ich mich dann mal:


    Ungeplanter Entzug da Grossmutter umgestellt wurde. Daher plötzlich keine Tabletten mehr da.


    Hilfe....ohne Auto nicht möglich, hier kommt 2mal am Tag der Bus und das war es.

    Kredit für Auto nicht zu bekommen.


    Ausbildung als Groß und Außenhandelskaufmann und arbeitslos seit ich im Hunsrück wohne.

    Und ich packe auf keinen Fall eine Schaufel in die Hand und gehe dann abends zu dem Elend hier

    nach hause. Wenn mich keiner im Büro haben will dann ist das vollkommen in Ordnung, solange man

    es mir nicht vorwirft. Bewerbe mich übrigens als Bürokaufmann und finde trotzdem nichts....klar meine Schuld.

    Toilettenstühle leermachen und einkaufen dafür bin ich gut genug aber für Geld arbeiten "Oh mein Gott, unmöglich"

    Wie gesagt, ich schreibe auch seit ein paar Monaten keine Bewerbungen mehr....ertrage die Absagen nicht mehr, ist

    jedesmal der ganze Tag nur gewüte.


    Ist mir auch egal ehrlich gesagt, hab genug arbeit hier zuhause. Würde gerne Arbeiten, allein schon weil man sich dann

    selbst mehr wert ist, aber ich kämpfe in meiner Situation NICHT um einem Job.


    edit:

    Sorry aber "Freu dich doch für andere" ....also andere Backe hinhalten? Danke nein!

    Paradiesische Zustände erwarten, ne also ich bin sicher auch nicht sehr sachlich grade aber das ist doch wirklich Quatsch.


    Und zu Hilfe: Beim Entzug brauche ich keine Hilfe, das mache ich hier alleine, schaffe das ja nunmal erzwungenermassen auch. Kann halt ohne Auto nicht zum Arzt und dann muss es halt so gehen.


    Was mir Helfen würde, wenn einer irgendeine Stelle kennt bei der man als ALG2 Empfägner einen Kredit fürs Auto bekommt. Ansonsten wüsste ich nicht wie mir hier geholfen werden kann. Und bitte nix wo dann nach 3 Tagen die Absage kommt, habe ich dann alles schon durch. Wir sind hier auf dem Land, 10km ins Dorf und ich muss für 3 Parteien Essen, Getränke, Arztbesuche etc. organisieren ohne Auto....das macht mich kaputt...den Rest kriege ich schon hin.