Kann THC Entzug Morbus Parkinson Symptome auslösen?

  • Moin, Mir geht es seit 3 Monaten sehr schlecht, habe aufgehört zu kiffen und bin stark depressiv & ängstlich... ich habe neuerdings ein Hand Tremor und mein Kiefer-Zittert wenn ich einen überriss mache. Ich habe außerdem Faszikulationen aber ich weiß auch das ich schon lange ein Hypochonder bin und da ich im Moment besonders auf meinen Körper achte kann es auch sein das ich mich da rein Steiger. Nichts desto trotz habe ich die Symptome natürlich gegoogelt und bin auf Morbus Parkinson gestoßen. Es wird vermutet das MP durch ein Dopaminmangel ausgelöst wird. Da Cannabis dafür sorgt das vermehrt Dopamin produziert wird, frage ich mich jetzt ob es nicht sein könnte das ein Ex-Dauerkiffer so wie ich, nach einem Entzug genau diese Symptome bekommt, da das Gehirn noch nicht in der Lage ist dieses selbst zu produzieren. Vllt könnte zu viel THC über Jahrzehnten genau diese Krankheit auslösen, weil das Gehirn selber verlernt Dopmain zu produzieren.


    Ihr merkt ich habe im Augenblick riesige Probleme mit mir, meinem Körper und meiner Psyche. Ich versuche (wie immer) Erklärungen zu finden.


    Was meint ihr ?

  • Davon habe ich zumindest noch nie gehört und mir sind dazu auch keine Studien bekannt!

    Das heißt natürlich nicht, dass es nicht möglich wäre ... aber sehr sehr unwahrscheinlich.


    Das es ähnliche Symptome mit sich bringen kann, ok, aber du solltest nicht täglich nach neuen möglichen Krankheiten suchen.

    Da du aber scheinbar nicht selbstständig weiter kommst, dürfte eine therapeutische Unterstützung angesagt sein.

    Körperlich wurde ja alles ausgeschlossen, daher sollte umgehend eine Therapie angestrebt werden.


    Wie sieht es denn da aus, ist da was in Planung?

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Ich hab vom Kiffen auchmal so leichten Tremor zurückbehalten glaube ich, oder von anderem Kram.Genauso wie Kiffen auch Gangunsicherheit erzeugen kann.


    Ich glaube aber nicht an die Angst vor eingetretenem Schaden. Angst nützt um eintretenden Mehrschaden zu verhindern.


    Nimm lieber B-Vitamine für die Nerven auf und lass das kiffen. Dann ist alles Roger. Wenn man Federn gelassen hat ist das so. Mund abwischen und weitermachen.


    Für Parkinson muss man glaube ich mehr Giftschaden erleiden als nur vom Kiffen kommt, oder vielleicht genetische Disposition. Kenn mich damit nicht aus. Aber Sorgenmachen hilft halt nicht. Höchstens mal wenn man dadurch zum Arzt geht, eine Krankheit entdeckt wird, und Therapie eingeleitet wird.

    Ich bin kein Fachmann. Alle meine Aussagen sind nur meine laienhafte Einschätzungen, die auf eigenen unzulänglichen Überlegungen oder subjektiven Erfahrungen beruhen.

  • Hallo Angsthase90,

    mir ergeht es genau gleich - ganz gleiche Selbstdiagnose / Googleergebnis / Problematik wie bei Dir vor einem Jahr.

    Dabei hatte ich das gleiche Problem vor einem Jahr und auch schon und hatte dann wieder zu rauchen/kiffen begonnen,

    und die Symtome alá Parkinso - INNERES ZITTERN - Angst beim Aufwachen etc. waren wieder super-weg.


    Jetzt habe ich wieder, vor allem meinen Bronchien und der Psyche/Aktivität zuliebe - mit dem Rauchen/Kiffen aufgehört

    und ZACK ... nach ein paar Tagen geht das wieder los. Da ich aus der Erfahrung von vor einem Jahr gelernt haben wollte,

    habe ich dieses Mal auch den Kaffee-genuss minimiert und trinke dazu noch gerade mal 1Dose Bier am Abend...

    Trotzdem, die Symtome sind wieder aufgetaucht!!!

    Du bist bis jetzt mein EINZIGER FUND im Internet.

    Bitte teile mir mit ob Du in der Angelegenheit etwas zu berichten hast, wie ist es Dir ergangen, hast Du etwas über diesen

    Zustang gelernt?? Würde mich sehr über eine Antwort freuen... mit besten Grüßen, Dein Braver

  • Parkinson ist eine degenerative Hirnerkrankung, bei der Hirnzellen absterben. Mit Ende 20 ist man in aller Regel viel zu jung, als dass diese degenerative Entwicklung so stark fortgeschritten sein könnte, dass sie bereits zu Symptomen führt.


    Natürlich gibt es andere Erkrankungen und auch medikamentöse (oder durch Drogenmissbrauch verursachte) Nebenwirkungen oder Schädigungen, die zu ähnlichen Symptomen führen können, wie sie bei Parkinson bekannt sind. Das alles ist aber nicht Parkinson, und dadurch wird auch kein spontanes Parkinson ausgelöst. Schlimmstenfalls kann dadurch das Risiko erhöht werden in höherem Alter an Parkinson zu erkranken.


    Ich würde mir also keine Sorgen machen, an Parkinson erkrankt zu sein. Wenn ich das richtig weiß, gibt es ein winziges Restrisiko (1 von 100.000 oder so) dass man in so jungen Jahren tatsächlich an Parkinson erkrankt. Wenn das so sein sollte, hat das aber eher nichts mit dem Drogenmissbrauch zu tun, weil die Degeneration dann schon im Kindes- oder Jugendalter begonnen haben muss.

    Dein Leben dreht sich nur im Kreis, so voll von weggeworfener Zeit,

    deine Träume schiebst du endlos vor Dir her.

    Du willst noch leben irgendwann, doch wenn nicht heute wann denn dann,

    denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her!


    aus: "Kein Zurück" | (c) Peter Heppner (Wolfsheim), 2003

  • Man kann denke ich gut mit B-Vitaminen gegensteuern. Dein Hirn muss sich umstrukturieren und dazu benötigt es vermehrt die Aminosäuren. Aber bitte nicht durch Energiedrinks sondern durch Gesunde Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel. Und mit dem Hausarzt reden.

    Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung trägt zu einem gesunden Lebenswandel bei.:1: