Oxazepamabhängigkeit

  • Hallo,


    auch wenn es mir echt verdammt schwer fällt hier zu schreiben weil ich nicht süchtig bin geschweige den Abhängig, habe ich jedoch mal eine Frage.


    1) Ich war in einer Entzugsklinik, habe mich nach 12 Tagen aber selbst entlassen weil ich mich da einfach fehl am Platz fühlte.

    Was mich einfach aufregt, das in meinem Entlassungsbericht steht ich sei Benzodiazepine abhängig...


    Ich habe nun das große Problem wie erkläre ich das meinen Ärzten, die machen mich einen Kopf kürzer obwohl ich nicht süchtig bin... Wie kann ich denen das glaubhaft machen?


    Zudem steht da das ich einen Selbstmord Versuch hinter mir habe was nicht an de

    Ist... Ich habe mal vor etlichen Jahren in ca. 60 Minuten etliche Schmerztabletten genommen so 40-50 waren es mindestens aber das ist doch kein Selbstmordversuch.


    Habe echt Angst und bin deswegen auch nicht nach der Entlassung zu meiner Hausärztin gegangen damit sie schon den Entlassungsbericht hat...


    Ach ist das alles ein Mist...


    Lg

  • Hey :)


    Also erstmal würd ich gern fragen, warum warst du denn in einer Entzugsklinik, wenn es nichts zu entziehen gab? Bist du auf eigenen Wunsch dort hin? Oder auf drängen von XY?


    Dann stellt sich mir natürlich auch die Frage, was war denn da vor Jahren der Grund diese Menge an Tabletten zu nehmen? Ich denke, wenn man nicht weiter drüber redet (was ja in nur 12 Tagen in einer Klinik auch nicht so gut geht) dann kann man das als Arzt/Pflegeperson/Therapeut durchaus so deuten, dass das ein Suizidversuch war.


    Generell gilt wohl, wenn in einem Bericht etwas steht, was deiner Meinung nach nicht stimmt oder irgendwie falsch formuliert ist, sollte man ehrlich sein und den Verfasser oder den Hausarzt oder wen auch immer, einfach ehrlich darauf ansprechen, es erklären, etc. Sowas passiert halt durchaus immer mal, warum auch immer ist ja zweitrangig.


    Auf den ersten Blick, kannst du vielleicht auch verstehen, wirkt es natürlich eigenartig. Du warst in einer Entzugsklinik, sagst aber du bist nicht abhängig. Hast mal eine hohe Menge an Tabletten geschluckt, sagst aber es war kein Suizidversuch.. Aber lieferst für beides auch keine alternative Erklärung :) Ich hoffe du verstehst wie ich das meine :) Das ist nicht böse gemeint, daher ja auch meine zuerst gestellten Fragen :-) Vielleicht wäre es gut, wenn du etwas mehr erzählst wie es zur Klinik kam, wie das Personal dort auf eine Benzo Abhängigkeit kommt (die werden sich das ja nicht einfach so aus den Fingern saugen, wenn niemals etwas davon gesagt wurde?) usw.


    Also am besten wohl einfach noch ein paar Zeilen mehr von dir/deiner Geschichte erzählen, dann kann man sicher auch gezielter antworten


    Liebe Grüße

    Diebin

    drei normale Brötchen,
    und zwei verrückte, Bitte!


    :de:

  • Hallo PixelDiebin,


    Naja teils teils meine Hausärztin hat mir ins Gewissen geredet, aber ich habe dort Schlussendlich angerufen, wohlgemerkt um mich zu Informieren, das aus Informieren gleich eine Aufnahme wird das war mir nicht bewusst und war meinerseits auch nicht geplant, naja aber Schlussendlich bin ich dann doch Stationär in die Klinik.


    Ich habe bis vor einigen Jahren an Endimetriose gelitten was mir alle 4 Wochen unaushaltbare Schmerzen beschert hat, mit jedes Mal ein Umkippen. Ich habe dem Oberarzt den Grund erläutert warum und weswegen, trotzdem stand / steht das da drin.


    An Oxazepam bin ich eigentlich durch meinen Exfreund gekommen, was sich dann zu einer Regelmäßig entwickelt. Mittlerweile schreibt meine Psyschaterin das auf, naja eher die Sprechstundenhilfe. Die Ärztin an sich habe ich schon seit bestimmt 2 Jahren nicht mehr gesehen.


    Die haben mich halt gleich am Aufnahmetag um 5mg entzogen was mir Entzugserscheinungen bescherte und einen Epileptischen Anfall der aber seitens des Pfleger falsch interpretiert wurde. ( Ich hatte Augen offen, so seine Begründung) bei Komplex fokalen Anfällen hat man genau diese „Symptome“ insofern sie nicht Psychogen sind. Zu diesem Pfleger war das „Vertrauensverhältnis“ gestört, immerhin hätte das für mich böse Enden können, im Nachhinein hat mir das damals alles meine damalige Zimmernachbarin erzählt als ich noch in der Klinik war. Seitens des Pflegepersonals und auch seitens der Ärzte dort wurde dies überhaupt nicht ernst genommen und runter gespielt, was für mich einfach nicht geht und ich habe mich dort nicht ernst genommen gefühlt.


    Ich muss dazu sagen, ich leide wieso schon an Epilepsie, nahm bis dahin LAMOTRIGIN in einer Dosis von 200mg was die dort erhöhen wollten, allerdings habe ich das abgelehnt weil ich dort andere Tabletten eines anderen Herstellers bekam und nicht meine üblichen. Erhöht würde ich dann sofort von meiner Neurologin auf 400mg damit der Krampfschutz trotz des Entzugs einigermaßen gewährleistet ist. Nun hatte ich ja vor etwa 14 Tagen Myoklonische Zuckungen, ist zwar an sich nix wildes aber es ist wohl auch ein leichter Anfall, deswegen habe ich jetzt auf 500mg erhöht immerhin entziehe ich ja und ich darf mir kein Anfall mehr leisten, jeder Anfall bringt mir ein erneutes Fahrverbot von einem Jahr ein. „Meine“ Psychologin weiß Bescheid und ich vermute deswegen auch die Ärzte. Ich bat sie erst das ganze vertraulich zu behandeln worauf Sie, sich aber nicht einließ weil wichtige Sachen bezüglich meiner Gesundheit die Ärzte auch was angeht. Ich habe ihr dann eine erneute Mail geschrieben mit dem das sie selbst entscheiden darf was die Ärzte wissen müssen oder auch nicht. Darauf lässt sie sich ein habe aber darum gebeten dass man mich damit nicht konfrontiert, weil mir das ganze mehr als Peinlich ist. Ich schäme mich für die Krankheit.


    Nächste Woche fahre ich zur Reha um erstmal für mich Zeit zu finden, sollte erst eine Suchtreha werden, da das größere Problem bei mir aber das nicht akzeptieren der Krankheit ist, hat man das ganze auf Psychosomatisch umgestellt.


    Ich bin derzeit aber am selbst reduzieren vom Oxazepam was bis auf die ein oder andere Entzugserscheinung auch recht gut klappt. Ich bin seit Vorgestern bei 15mg dies belasse ich jetzt erstmal bis zur Reha am 13.03. möchte ich erneut 2,5mg weiter runter gehen sodass ich dann bei 12,5mg wäre, bin allerdings beim Überlegen ob ich anstatt 2,5mg ein bisschen mehr entziehe meine Angst ist aber das das nach hinten los geht. Ab spätestens 10mg muss ich das wahrscheinlich wieso langsamer entziehen, möchte wenn ich von der Reha komme bei eigentlich höchstens 5mg sein der Rest muss dann mit Sicherheit Stationär Entzogen werden. Wenn ich bei 12,5mg oder dementsprechend weniger will ich das ganze dann etwa 14 Tage so halten. Bis ich weiter runter gehe auf 10mg. Aber bin echt überfragt ob ich nicht zu hoch oder niedrig entziehe, das ist mein erstes Entziehen und auch mein letztes. Habe mir jetzt meine letzten 50 Tabletten aufschreiben lassen und die müssen reichen, egal wie. Bis 12,5mg habe ich allerdings schon fertig in so einer Medikamentendose. Ich teile die 15mg derzeit auf 2 mal pro Tag auf 2,5mg Vormittag und 12,5 Abends, ich möchte auch am Abend erstmal weiter entziehen, bin aber beim Überlegen ob es sinnvoll ist die nächste Verrigerung auf 3 mal aufzuteilen. Also vielleicht 2,5mg Vormittag gegen 11:00 Uhr , 2,5mg Nachmittag gegen 18:00 Uhr und Abends dann die höhere Dosis. Weiß aber auch nicht ob das alles so Sinnvoll ist, bin da wirklich ziemlich Erfahrungslos und möchte meinem Körper auch nicht mehr Schaden als ich es wieso schon gemacht habe.


    Vielleicht hat ja jemand doch noch einen Tipp wie ich das Ausschleichen am besten angehe, ohne vielleicht einen weiteren Anfall und weitestgehend ohne Entzugserscheinungen.


    Lg

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