Mein Leben weggekifft

  • Ich habe 3 Jahre lang tĂ€glich gekifft, das letzte Jahr von morgens bis abends đŸ˜±đŸ˜ąđŸ˜” bin jetzt fast 6,5 Monate clean und auch total depressiv... Wobei ich das auch schon mit 16 hatte, ist bei mir anscheinend wirklich ne ĂŒberdeckte Depression... Mein neuer Psychiater sprach sogar von einer "genetischen D.", daran kann ich aber irgendwie nicht glauben... War Mitte Dezember bis Ende Februar in 2 Kliniken und vor 2,5 Monaten umgezogen... Anfang Juli gehe ich in eine tagesklinik, weil die Depressionen irgendwie nicht besser werden und ich mit meinem Medikament unzufrieden bin... Hab aber leider den totalen Sucht druck und trĂ€ume sau oft vom kiffen!! đŸ˜± Trinke auch immer öfter colabier... Obwohl ich weiß das ich es nicht sollte, weil es bei mir immer mit alc. AnfĂ€ngt und dann bei Cannabis endet😭đŸ€ȘđŸ˜” außerdem KĂ€mpfe ich jeden Tag einen Kampf zwischen meinem suchtgedĂ€chnis und meinem Verstand und den Fakten... Das suchtgedĂ€chnis idealisiert das kiffen stĂ€ndig und redet mir ein, dass es mir total gut getan hat, ich selbstbewusst war und wusste was ich wollte!! Die RealitĂ€t sagt aber was anderes, dass ich meine Kinder wegen dem k. Nicht sehen konnte, total die Kontrolle ĂŒber mein Leben verloren habe und 600-800 Euro im Monat fĂŒr Weed ausgegeben habe!!

  • Hast du die Depression mit 16 auch wegen Cannabis-Sucht bekommen? Wenn nicht, spricht das schon dafĂŒr, dass du von Natur aus eine Veranlagung dazu hast. Das wĂŒrde auch erklĂ€ren, warum du sĂŒchtig wurdest. Ich selbst hatte zwar vor meinen Kiffer-Zeiten keine Depression, aber eine Neigung dazu war definitiv auch vorhanden. Ich bin dieses Mal zum 3. Mal auf Entzug. Bin jetzt seit 7 Monaten clean, aber rĂŒckblickend muss ich sagen, die Misere hat schon ein bisschen angefangen, als ich noch gekifft habe, hab's nur nicht gemerkt. Ich wollte schon aufhören ungefĂ€hr, als Trump ins Amt kam, aber konnte es nie wirklich durchziehen. Letztlich hat die Sache damit schon angefangen.

    Ich hab erst vor wenigen Tagen angefangen, mir einzugestehen, dass die Sucht scheisse war. Davor habe ich mir keine Schuld gegeben und den Entzug nur darauf geschoben, dass mich die ganzen Dealer mit ihren Faxen schon lange angekotzt haben. Ich weiß nicht, ob es hilft, aber ich sehe es gerade ein bisschen als Fortschritt, mir einzugestehen, dass ich Jahre lang einen großen Fehler gemacht habe. Seit ich mir das bewusst mache, trĂ€ume ich nur noch selten vom Kiffen. Vielleicht ist das wirklich nötig, um sich mal eines Tages selbst wieder mögen zu können.


    Ich wĂŒnsche dir viel Erfolg!

  • Hej Michael,

    Danke fĂŒr deine interessante Antwort! 🙂 Ja, die alte Frage nach der Henne und dem Ei! 😅 Also letztens habe ich ne Doku ĂŒber Depressionen bei Kindern geguckt und da könnte ich mir schon vorstellen, daß als Kind auch gehabt zu haben... Mindestens aber ne Neigung dazu... Und ja, eine gemerkte Depression habe ich erst nach 2 Jahren kiffen bekommen... Was nicht heißt, dass ich vorher keine hatte... Bei Kindern Ă€ußert sich eine solche oft auf andere Weise als bei Erwachsenen... Aber auf jeden Fall hat sich die Depression durchs Dauerkiffen verstĂ€rkt!! đŸ˜±đŸ˜ąđŸ˜”

    Ne, das mit dem eingestehen ging bei mir schon frĂŒher los, da ich eine mega intensive Therapie in so einer psychosomatischen Klinik gemacht habe... Da habe ich schon ganz schön viel verstanden... Aber so aufhören die sucht zu verteidigen, v. A. Wenns mir dreckig geht, kommt erst jetzt langsam... Vorher habe ich es als DIE Lösung fĂŒr meine Probleme und Depressionen gesehen... Was die Sache noch komplizierter macht ist die Tatsache, dass ich seit dem 14. Lebensjahr Reggae höre und mich teilweise als Rasta gesehen habe... Und die haben eben eine ganz schön "verklĂ€rt" und idealisierte Vision auf Gras!! Aber bei denen gehört es eben zur Kultur und Religion... Oh mann, scheiß kompliziert das ganze... Hab mir jetzt ein Buch gekauft ĂŒber sucht, soll sehr gut sein... Von nem hollĂ€ndischen suchttherapeut😂 heißt sucht frei von Jan Geurtz. Kanns nur empfehlen! 😉

  • Servus,


    welche Medikamente nimmst du aktuell?


    Genetisch bedingt können Depressionen ausgelöst werden, da ist schon was dran, aber das heißt im Umkehrschluss nicht - ich habe Gen XY und deswegen bekomme ich sicher eine Depression.

    Da gehören schon einige Faktoren zu, die letztlich Depis auslösen können ...

    Ich halte die Aussage also etwas aus dem Kontext gerissen ... :13:

    Fange nie an aufzuhören höre nie auf anzufangen

    Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.)

  • Tja, wenn man das so genau wĂŒsste. Genetische PrĂ€disposition meint eigentlich, dass jemand in der Familie das Problem auch schon gehabt haben muss. Das ist bei mir definitiv nicht der Fall. Allerdings sehe ich auch bei meinem Vater schon gewisse Persönlichkeitsmerkmale, die eine Depression begĂŒnstigen können. Der hat sich auch sozial immer sehr zurĂŒckgezogen, aber keine Depression gehabt. Ich bin auch ein bisschen ein Typ, der nicht so viel Wert auf soziale Kontakte legt.


    So weit ich weiß, ist auch unter Ärzten nicht ganz geklĂ€rt, ob Cannabis-Konsum Depressionen verursacht oder nur auslöst. Aber eines weiß ich sicher: Es gibt laut medizinischer Definition eine sog. Anpassungsstörung – im Volksmund auch Umzugsdepression genannt. Gemeint ist damit, wenn Leute Depression bekommen, weil sie in eine andere Gegend ziehen. Ich sehe da eine gewisse Ähnlichkeit zu dem PhĂ€nomen, wenn man nach jahrelangem Konsum mit der Scheisse aufhört. In meinem Leben hat sich seit dem Entzug nichts geĂ€ndert, außer dass ich mich nicht mehr in meinem Körper wohl fĂŒhle. Vielleicht ist es einfach so, dass die Psyche damit klarkommt, die Welt jetzt ohne die GrĂŒne Brille sehen zu mĂŒssen.


    Wenn ich heute daran denke, wie viel Geld ich fĂŒr den Scheiss ausgegeben habe, Ă€rgere ich mich grĂŒn und blau. Irgendwie verdrĂ€nge ich den Gedanken lieber. Aber ich weiß nicht, ob das so gut ist. Vielleicht muss man sich das sogar bewusst machen, um mit sich selbst wieder im Reinen sein zu können.

  • Vielleicht solltest du dich, statt dich darĂŒber aufzuregen, was in der Vergangenheit liegt, eher darĂŒber freuen was jetzt ist.


    Also wieviel Geld nicht mehr in Rauch aufgeht.


    Ich hab dafĂŒr ne App die mitzĂ€hlt.


    Bei mir war es immer Geld was der Familie dann gefehlt hat. Zumindest geht es uns finanziell langsam etwas besser.


    Tag 133. knapp 2500 Euro nicht dafĂŒr ausgegeben


  • Ich glaube, es betrifft uns irgendwie alle.


    Eine App brauch ich da nicht, ich kann das ganz gut ĂŒberschlagen und habe bis jetzt schon rund 2000 € gespart. Das ist natĂŒrlich an und fĂŒr sich schonmal gut, aber wirklich trösten tut mich das nicht. Ich lege sogar Geld in Aktien an und habe dabei dieses Jahr schon rund 1000 € gewonnen, aber auch das ist nur ein Tropfen auf'm heißen Stein. Aber was ist schon Geld. Ich wĂŒnsche mir nichts mehr, als mich wieder in meinem Körper wohl zu fĂŒhlen und normal schlafen zu können und dass ich wieder was mit meiner Zeit anfangen kann. Mir machen meine Hobbies keinen Spaß mehr und raus gehen tue ich auch nicht mehr wirklich.

  • Ja, das hat mir der Psychiater auch gesagt... Das irgend jemand in meiner Familie depression gehabt haben musste... Kann sogar der Urgroßvater gewesen sein... Und bei meiner Mutter wĂŒrde ich es sehen... Sie hat zwar viele Kontakte, Schottet sich aber schon krass ab, vor allem gegen Deutsche! Hat ne richtig krasse Angst vor Deutschen... Dadurch was sie erlebt hat mit deutschen Behörden, durch ihre Erziehung im kommunistischen Polen... Hat sie unbewusst an mich weiter gegeben! đŸ˜­đŸ˜©

    Naja, und dazu eben krassen Alkoholismus entwickelt... 1-3 Flaschen Wein am Abend!! Meistens alleine!! Vater auch Alkoholiker... (auch wenn ich ohne ihn aufgewachsen bin)

    Hab auch diese app!! Quit Cannabis.ange nicht mehr reingeschaut!! Mittlerweile 7 Monate und 8 Tage clean von Cannabis... 7800 Euro gespart!! 2800 Joints nicht geraucht!! Krass! Kann man sich gar nicht vorstellen...!! Fast 10000 Euro in nicht mal einem Jahr!! Meine Fresse!! Und so viele ungerauchte joints!! Aber ich vergesse das immer wieder hnd die Wirkung von der App, also die Abschreckung ist nicht mehr so stark wenn ich öfter drauf guck... Aber ihr habt mich an sie erinnert! Danke. Außerdem dachte ich ne Zeitlang auch, dass das mit dem clean sein eh nicht mehr stimmt, da ich seit mehreren Wochen wieder regelmĂ€ĂŸig colabier trinke... Scheiße... Einmal damit angefangen und jetzt komm ich da nicht mehr raus!! đŸ˜±đŸ˜© Nicht jeden Tag, aber 1 mal die Woche, manchmal auch 2...Heute hab ich es in der Tagesklinik erzĂ€hlt, in der ich 2 Wochen bin... Hoffe, das motiviert mich, nicht mehr zu trinken... Weil ich Merk schon, dass die Depression stĂ€rker /schlimmer wird wenn ich trinke.... (am nĂ€chsten Tag und ĂŒberhaupt?)

    Ja, du hast Recht dissolution! Eigentlich mĂŒsste ich mich darĂŒber freuen, was jetzt besser ist oder was jetzt ist!! Darf meine Kinder wieder sehen, sogar alleine!! LĂŒge meine Mutter nicht mehr an wegen Geld fĂŒr Gras!! Aber irgendwie kann ich das nicht lange... Also es gibt Momente, wenns mir gut geht, dann freue ich mich daran! Aber in den schlechten Momementen siegt das SuchtgedĂ€chnis und die Depression... đŸ˜«đŸ˜ą Und leider gibt es von denen im Moment mehr... Naja, nĂ€chste Woche probiere ich ein anderes Medikament aus... Bisher habe ich sertralin genommen, aber das hilft mir nicht wirklich... Macht mich eher betĂ€ubt und mĂŒde... Wie in ner Glocke... Und sehr wenig antrieb, keine Lust auf gar nichts, alles fĂ€llt so schwer... Das neue heißt Venlafaxin und soll mehr Antrieb geben, bessere Stimmung machen... Hoffe nur, dass die Nebenwirkungen am Anfang nicht so schlimm sein werden...

    Und ja Michael, wahrscheinlich /vielleicht hast du Recht, dass unsere Psyche mit so ejner heftigen Depression auf den Entzug des weeds reagiert und das irgendwann aufhört... Nur es ist so anstrengend und mir geht's ge auso wie dir!! FĂŒhle mich so unwohl in mein er Haut momentan!! Auf Gras kams mir vor, dass ich ich bin!! War so lebendig und vital... Aber auch schwere depressive Phasen (vielleicht nicht so lang und oft)


    Und hier ein Auszug was in meinem Kopf vor sich geht:



    Scheiß grĂŒbeln die ganze Zeit!! Hab keine Kraft mehr dafĂŒr!! StĂ€ndig denke ich ĂŒber alles nach, analysiere jedes Detail, jede VerĂ€nderung, alles... Hoch, runter, hoch runter... Verdammte scheisse noch mal!! Es soll aufhören dieses grĂŒbeln!! Einfach nichts denken!! Leer, nichts im Kopf, keine Gedanken, nichts... Das wĂŒnsche ich mir so sehr!!Hab richtig schiss vor dem neuen Medikament, v. A. Was der Benjamin heute erzĂ€hlt hat, was er fĂŒr Nebenwirkungen hatte die ersten Tage!! Dieses im Kopf drehen!! Scheisse!! Aber er nimmt auch stĂ€rkere Medikamente gegen bipolare Störung... Obwohl das venlafaxin auch stark ist... Fuck...
    Ich verfluchen den Tag, an dem alles begann, es legten irgendwo fremde Schiffe an... Ich verfluche den Tag, an dem ich geboren wurde... Den Tag, an dem meine Eltern sich kennengelernt haben... Die Nacht, als sie mich gezeugt haben... Wozu das ganze??!! Wozu dieses Leben??!! Es fĂŒhrt doch eh zu nichts... Kein Sinn in diesem Leben... OsteuropĂ€ische Schwermut oder psychische Krankheit? Oder doch Selbstmizleid wie Stefan von den N. A. Sagte??!! Ne, so schmerzhaft kann kein Selbstmizleid sein... Scheiße... Scheiße... Scheiße... Wieder son komischen Traum gehabt... Erinner mich aber nicht mehr an ihn... Aber der von vorletzter Nacht war krass!! Mit diesem Typen...
    Treffen mit den Kindern abgesagt... Kein Geld, keine Lust, kein gar nichts... Heute zugegeben das ich gesoffen habe... Am Mittwoch... Vielleicht schmeißen sie mich jetzt raus... Ne, aber bestimmt wird die Ärztin es ansprechen in der Visite... Also nĂ€chsten Dienstag geht's dann los... Mit dem neuen Medikament... Die Pflegerin versuchte mir Mut zu machen... Das ist eine große Chance meinte sie, vielleicht wird es ihnen helfen!! Meine Zuversicht ist da nicht so groß... Aber schlimmer kanns eigentlich nicht mehr werden.... Oder?? Jedenfalls nicht von der Depression... Hoff ich... Und die Tabletten wĂŒrde ich so und so nehmen... Scheiße... Jetzt nehme ich regelmĂ€ĂŸig atosil!! Neuroleptikum!! HĂ€tte ich frĂŒher nie genommen!! Scheiß Ärzte, manipulieren mich...

  • Beitrag von Sebastian225 ()

    Dieser Beitrag wurde von Franz aus folgendem Grund gelöscht: Doppelpost ().
  • Auweia, hört sich echt tragisch an bei dir! Ich wĂŒnsch dir viel Erfolg mit den Medikamenten.


    Ob mit oder ohne Medikamente: Wir dĂŒrfen nicht aufgeben. Es ist zwar trostlos, aber wir mĂŒssen uns selbst immer wieder sagen: Es geht irgendwann vorbei! Ich habe mir angewöhnt, mir diesen Satz jeden Tag immer wieder zu sagen.

  • Es geht irgendwann vorbei!

    TatsÀchlich hat mir dieser Satz das Leben gerettet, als ich mit mit einem nach Hochdosis-Chemo und Stammzelltransplantation völlig zerstörten Körper wochenlang halbtot im Krankenhaus lag. Und es ging tatsÀchlich vorbei!

    Dein Leben dreht sich nur im Kreis, so voll von weggeworfener Zeit,

    deine TrÀume schiebst du endlos vor Dir her.

    Du willst noch leben irgendwann, doch wenn nicht heute wann denn dann,

    denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her!


    aus: "Kein ZurĂŒck" | (c) Peter Heppner (Wolfsheim), 2003

  • TatsĂ€chlich hat mir dieser Satz das Leben gerettet, als ich mit mit einem nach Hochdosis-Chemo und Stammzelltransplantation völlig zerstörten Körper wochenlang halbtot im Krankenhaus lag. Und es ging tatsĂ€chlich vorbei!

    Stark! Tut gut zu lesen! Und du hast damit ja viel schlimmeres durchgemacht, als ich es muss!

  • Ich habe in den letzten Tagen nochmal ein bisschen ĂŒber Ursachen einer Depression und den Zusammenhang mit Cannabis-Sucht nachgedacht. Auch wenn es wissenschaftlich keinen Konsens darĂŒber gibt, ob die Sucht Grund fĂŒr Depressionen sein kann, gibt es vielleicht doch einen indirekten Zusammenhang.

    Eine mögliche Ursache fĂŒr Depression ist jedenfalls bei vielen Menschen das VerdrĂ€ngen der Einsicht, dass man einen falschen Lebensstil oder falsche Ziele hatte. Ich habe mal die Geschichte eines Bankers gelesen, der eine Depression bekam, weil er irgendwann feststellte, dass er jahrelang ein sehr egoistisches Spiel betrieben hatte. Er selbst kassierte Boni, wĂ€hrend er Geld kleiner Anleger verbrannte. Er wusste das, aber er machte diesen Job lange, weil er selbst daran gut verdiente. Irgendwann begann er, sich schuldig zu fĂŒhlen und er bekam eine Depression.

    Nun hat das vielleicht nicht viel damit zu , aber ich persönlich erinnere mich auch manchmal an Situationen wĂ€hrend meiner AbhĂ€ngigkeit, in denen ich mit Leuten so umgegangen bin, wie ich es nicht tue, wenn ich bei klarem Verstand bin. Ich habe z.B. einem Bekannten abgesagt, fĂŒr den ich eine Website machen sollte. Ich hĂ€tte das fĂŒr ihn machen können, aber ich war einfach zu faul und tat immer nur das, was mir Spaß machte. Ich habe irgendwann gemerkt, dass er nicht mehr gut auf mich zu sprechen war, aber es war mir einfach egal.

    Oder ich bin auch oft nicht rausgegangen, wenn Freunde gefragt haben, auch weil ich zu faul war und es mir gereicht hat, zuhause zu sein und zu kiffen.

    Ich habe auch mal was ganz unmoralisches gemacht: Habe im Internet ein Fahrradschloss bestellt und die haben mir 2 geschickt aber nur eines abgerechnet. Ich habe dann das andere einfach weiterverkauft. Sowas wĂŒrde ich heute niemals mehr machen.

    Weiteres fÀllt mir gerade nicht ein, aber ich habe den Verdacht, dass ich noch einiges mehr getan habe, was normal nicht meine Art ist.

  • Nobody is perfect, jeder macht Fehler. Also mach dich nicht verrĂŒckt, ganz im Gegenteil: Dass du daran heute noch denkst und Gewissensbisse hast, ist ein Zeichen, dass du Mensch geblieben bist. Also ein gutes Zeichen.


    Das Leben ist ein stĂ€ndiger Lernprozess. Aus Fehlern lernt man. Wichtig ist, dass man im Alter zurĂŒckblicken kann und sieht, dass man aus seinen Fehlern gelernt und seine LebensfĂŒhrung entsprechend geĂ€ndert hat.

    Dein Leben dreht sich nur im Kreis, so voll von weggeworfener Zeit,

    deine TrÀume schiebst du endlos vor Dir her.

    Du willst noch leben irgendwann, doch wenn nicht heute wann denn dann,

    denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her!


    aus: "Kein ZurĂŒck" | (c) Peter Heppner (Wolfsheim), 2003

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen
Neues Benutzerkonto fĂŒr unsere Community erstellen. Geht einfach!
Neues Benutzerkonto erstellen
Anmelden
Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.
Jetzt anmelden