Tilidin Entzug

  • Hallo ihr Lieben,


    Ich bin ganz neu hier und habe den weg über eine Internetseite zu euch gefunden.


    Kommen wir zu meiner Geschichte.


    Im Juli 2021 wurde bei mir Darmkrebs festgestellt bei seit 10 Jahren bestehenden Morbus Crohn. Dieser wurde mit Chemo behandelt. Doch besser wurde es leider nicht. Im Januar 2022 wurde mir der Darmteil entfernt wo sich der Krebs befand. 7 Tage nach der OP hat man dann eine Not OP machen müssen weil die Nähte nicht gehalten haben. Das ging dann ca. 3 Wochen gut und ich musste wieder ins Krankenhaus, weil sich ein Abszess unter meiner Bauchdecke befand. Diesen hat man mir geöffnet und einen schwamm mit Vakuum eingesetzt. Dies hatte aber dann zur Folge das ich sehr starke Rückenschmerzen bekommen habe. Im Krankenhaus hat man mir dann Dipi und Novalgin im 4 Stunden Wechsel gegeben. Doch das hat leider nur bedingt geholfen. Denn dur den sog des schwamm an meinem Bauch hat sich eine Fistel vom Dünndarm abgeleitet in diese Wundhöhle, sodass ich einen selbst erschaffenen künstlichen Darmausgang hatte. Die Ärzte in dem Krankenhaus trauten sich aber nicht mehr an meinen Darm ran und entließen mich nach hause.

    Ich suchte meine Hausärztin auf und auch meine Gastroenterologin. Ich erklärte das ich sehr starke Schmerzen habe und auch an meinem Gang konnte man es sehen. Darauf bekam ich dann das Tilidin in Tabletten Form verschrieben. Anfangs sollte ich es nach Bedarf mit 50mg nehmen. Doch leider wurden die Schmerzen nicht besser sodass ich dann morgens und abends 100mg nehmen musste. Das war auch okay solange ich mich nicht viel auf den Beinen halten musste. Doch bei einem kleinen Kind heißt es nun mal viel auf die Beine sodass ich auch dann mittags 100mg nehmen musste um den Tag zu überstehen. Zeitgleich wurde ich dann an das Krankenhaus Köln Porz verwiesen. Dort wurde ich im Juni dann nocheinemal operiert.

    Mir geht es auch gut sodass ich das Tilidin bis zum heutigen Tag auch auf Null runtergehen konnte.

    Ich habe keine Schmerzen aber ich habe extrem die Entzugserscheinungen.

    Tagsüber habe ich keine Probleme. Doch wenn ich mich Abends hinlege habe ich seit ca. 1 Woche das ziehen in Armen und Beinen also so ne innerliche Unruhe.

    Meine Frage hat jemand damit Erfahrung und kann mir sagen was ich dagegen machen kann. Denn an schlaf ist kaum noch zu denken. Ich schaffe es wenn es mal nicht so ausgeprägt ist auf 6 Stunden Schlaf.


    Wäre schön was zu lesen von euch.

    LG Nicole

  • Also im Krankenhaus in Köln haben die mich bis zur Entlassung auf morgens und abends mit 50 mg reduziert und dann mit der Ärztin nach ca 1 Woche nur noch abends 50mg und dann noch 1 Woche später auch abends das weg.


    Und seit dem habe ich das mit dem ziehen in den Muskeln und kann kaum schlafen

  • Dann kann ich Mickey einfach nur anschließen!

    Viel frische Luft, gesunde und vitaminreiche Ernährung und viel trinken sollte etwas unterstützen.
    Wenn es mit dem schlafen überhaupt nicht klappt, solltest du dich in der Apotheke beraten lassen, über pflanzliche Mittel (welche Mickey schon angemerkt hat).

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