Beiträge von Valeria77

    Hallo,
    ich bin ja am runterdosieren und bin jetzt bei "nur" noch 15mg Diazepam, leider hängt bei mir das Tramal immer noch...Ich brauche 300-400mg am Tag und jetzt habe ich entdeckt, dass sich mein lieber Freund bedient hat :( Wir hatten ziemlich Streit und alles, was er mir bringen konnte war Pola. Und jetzt weiß ich nicht, wieviel ich davon nehmen muss, wieviel Tropfen, es steht nichts drauf, er sagt 5 Tropfen, aber in den Umrechnungstabellen im Netz steht immer 7,5 und ich weiß nicht was das heißt. Meine Kinder sind dies Wochenende nicht da, nur die ganz Kleine, und ich will mich nicht abschießen, nur nicht zu entzügig sein...Weiß da jemand Bescheid? Ich komm jetzt schon kaum noch vom Klo runter...Val

    Ich fühl mich so elend. Mein Lebensgefährte und ich befinden uns im Tramal- und Diazepamentzug. Eigentlich schlugen wir uns trotz den bevorstehenden Dingen (Verhandlung wegen Urkundenfälschung, Jugendamt, Erbgestreite) ganz gut. jetzt hatte ich eine fiese Angina, nach einer Woche ging nix mehr mit Cistustee und Ingwer, ich brauchte doch ein Antibiotika. An dem Tag meinte er, er müsse nach München, um mit seiner Mutter zu reden. Zurück kam er mit einer Platzwunde (hatte eine Schlägerei mit ihrem Freund), total betrunken und mit nem Riesenbeutel Gras. Gab jede Menge Ärger....Und er schlug mich so fest ins Gesicht, dass ich fast umgekippt bin.
    Seitdem liegt er prall im Bett, stolz damit auf 20mg D und 0mg T gekommen zu sein und lässt mich mit den Kindern und allem alleine. Ich kann nur noch heulen, ich hätte mich schonen sollen und wollte selber reduzieren....aber so schaff ichs nicht. Bin noch bei 30mg D und 300mg T.............
    Heute sind zum Glück die beiden Großen mit ihrem Vater in den Urlaub (hab nur noch bei Ihnen geschlafen), damit sie nichts mehr mitbekommen.
    Und jetzt fühl ich mich nur noch alleine.
    Ist doch so sinnlos.............
    Er kann sich nicht mehr erinnern, aber ich.
    Einen Tag vorher hat er betrunken einen Autounfall gehabt, sein Schein ist jetzt auch weg.....
    Weiß nicht was wird......................

    Danke an alle, die mir geholfen haben, auch wenn es extrem schwierig und kompliziert ist. Das mit dem Postfach mache ich, hab woanders schon geschrieben, dass ich mich hier erst orientieren muss. Vorhin war ich sehr fertig, weil die Concept - Stelle in München uns auf Subutex (?) oder Metha umdosieren wollte, ich dachte mir nur, sind die irre, alles noch schlimmer zu machen...
    Irgendwie hat mein Lebensgefährte jetzt aber doch einen Arzt gefunden, der sich mit dem Thema Sucht auskennt und uns langsam herunterdosiert, bis wir überhaupt unsere Plätze haben (auf der Warteliste stehe ich ja). Aber wo und wie erfahre ich erst, wenn er heimkommt.
    Dann hat unsere Kleine die ganze Nacht geschrien, sie hat ihre Mumps-Masern-Röteln-Impfung nicht gut gepackt und ich war so fertig und dann noch die ganze Nacht die süße Maus rumtragen...Jetzt mach ich dann Hausaufgaben mit der mittleren, obwohl ich nur noch aus kaltem Schweiß bestehe...
    Aber ich bin erstaunt, wozu man dann doch noch in der Lage ist.

    Hallo, ich hoffe so, dass mein Lebensgefährte nachher mit besseren Nachrichten von Condrops kommt, als ich eben bei Concept erfahren habe. Sie substituieren nur von Pola und Metha, da sind wir ja total falsch, weiß nicht, wieso diese Frau uns überhaupt einen Termin gab. Allerdings geht mein Freund erstmal hin, weiterhelfen können sie ja vielleicht...
    Es ist so schwer hier jemanden zu finden, der uns langsam runterdosiert, damit wir uns um die Kinder kümmern können und nur kurz in die Klinik müssen.
    Eine Therapie werde ich sowieso ambulant danach machen, in welcher Form weiß ich noch nicht, da ich über das Verhalten meiner Geschwister und den Tod meiner Eltern nicht hinwegkomme.
    Ich hab ihn doch so lieb gehabt.....auch wenn er so krass und bösartig sein konnte....Als er die Betreuerin bekam, begann er zu sterben....Und tat es dann, nachdem ich ausgezogen war. Einen Tag danach, wie er es angekündigt hatte....

    Also, ich werd jetzt mal versuchen hier auf alle Fragen, Zweifel und Anregungen einzugehen. Ist für mich gerade sehr schwierig, weil ich ziemlich entzügig bin (der neue Arzt hat mich auf 20mg Dias und 300mg Tramal runtergesetzt, mit Krampfschutz), aber noch sehr aktiv. Ich habe mich auf die Warteliste für die Mutter - Kind - Station in Haar anmelden lassen (da wird leider oder zum Glück, weil ich ja noch soviel zu regeln habe erst Ende Mai etwas frei), für meine beiden anderen Kinder muss ich noch eine Lösung finden. Dann haben wir beide nächste Woche einen Termin bei Concept in München, da wir die Zeit bis dahin und bis mein Freund einen Platz auf der Neuner bekommt überbrücken müssen. Im übrigen fanden es sämtliche Psychiater, deren ambulante Suchtzentren überlaufen sind und auch der Aufnahmeleiter in Haar krass bis unverantwortlich "draußen" so massiv zu reduzieren. Der jetzige Arzt möchte "Leute wie uns mit einem Stempel auf der Stirn, Medikamentenjunkies etc." nicht behandeln, a)weil wir für ihn Menschen zweiter Klasse sind und b)weil er sich nicht auskennt.
    Das Jugendamt hat von beiden Lehrern der Kinder, von unserem Condropsberater und auch dem jetzigen Arzt nur positive Auskünfte erhalten. Mein zuständiger Berater meinte auch nur, er sehe keinerlei Kindswohlmissfährdung und erkundigt sich nächsten Mittwoch wieder. Ich hatte auch die Gelegenheit, ihm ein wenig zu erklären, wie ich überhaupt so weit gekommen bin und warum ich nicht möchte, dass mein Exmann nichts erfährt. er erklärte mir auch "Sucht sei eine Krankheit, die man, wenn das Wohl nicht gefährdet ist, auch nicht an ihn weitergeben müsse".
    Toni, ich möchte hier kein Tramal oder Dias auftreiben, ich habe nach Anlaufstellen gesucht, die soweit ausschleichen, dass man eben sehr wohl die Zeit hat, sich genug um die Kinder zu kümmern und erst gegen Ende stationär den "Rest" zu machen, damit sie nicht solange von mir getrennt sind. Darunter würden sie nämlich massiv leiden, was ich schon hatte, als ich wegen meiner Jüngsten im KH war (musste auf einen Wehenhemmer eingestellt werden), und sie Bauchweh bekamen, eine Freundin kam zu mir mit ihnen und nach einer halben Stunde war alles wieder okay. Vielleicht ist es sinnvoll hier zu sagen, dass meine Mutter seit ihrer ersten Schwangerschaft Diazepamabhängig war (niedrig), damals wurde dieses Medikament noch als Wehenhemmer eingesetzt und auch heute noch im Notfall. Sie starb an Krebs 2012 und ich versprach ihr, mich um meinen Vater zu kümmern, der nach seinem Schaganfall und wegen seiner Diabetis auf Hilfe angewiesen war. Er wurde psychisch aber immer extremer, ging mit Insulinnadeln auf meinen Lebensgefährten los, beleidigte uns, lästerte hinter meinen Rücken und einmal wollte er ihm ein Messer in den Rücken rammen (wir verzichteten auf eine Anzeige, er kam nur in eine psychotherapeutische Behandlung, etc., er war einfach dement und krank, aber ich hatte es ihr ja am Sterbebett versprochen....Und da ich die Dias aus meiner ersten Schwangerschaft kannte (da bekam ich sie auch zweimal, weil der Wehenhemmer nicht mehr half), griff ich danach, Arbeit, Kinder, Vater, Streit mit dem Ex, meine Geschwister bekamen Angst, er könne mir etwas überschreiben und hetzten gegen mich...das war zuviel....Dann hatte ich ständig Rückenschmerzen und Migräne - wunderbar, da lag ja das Schmerzmittel meiner Mutter. An die Fenthanylpflaster bin ich nie hin, die verbrannten wir. Klar hätten da meine Alarmglocken läuten müssen....Aber meine Eltern waren beide Ärzte und noch aus der Generation, die damit umging wie mit Smarties...
    Mein Lebensgefährte hat den Stress irgendwann auch nicht mehr ertragen und wir merkten, das die Kombi fit macht und beruhigt. Scheiße. Mein Vater starb einen Tag nach meinem Auszug, erzwungen von seiner Betreuerin, die eine Polin wollte.
    Meine Geschwister hassen mich aus Gründen aus der Kindheit "Sie war so gemein", "Sie hatte eine Gang, wir hatten sooooo Angst", dabei war ich eher ein Außenseiter.....Sie haben auch die Betreuung angefordert, nachdem meine Schwester erfuhr, dass auch ich eine Patientenverfügung hatte. Dabei ist das Testament eindeutig, jeder zu gleichen Teilen. Den Schmuck meiner Mutter, den mein Bruder verwahren sollte, den gab es angeblich nie. Obwohl es zig Rechnungen gibt. Und wer glaubst Du kümmert sich jetzt um die Gutachter (er hatte teure Sammlungen), das Haus, die Post etc. Wir. Weil meine Schwester in England lebt und mein Bruder sich zu fein dafür ist. Sie sind nicht einmal zum Gottesdienst gekommen, nur auf dem Friedhof waren sie und danach wollten sie mit der Verteilung von Dingen beginnen. Das konnte ich nicht. Und ich leide darunter wie ein Schwe.....
    Und so wahr ich hier sitze, im Juli schreibe ich spätestens, dass ich clean bin!

    Nein, hat leider nichts gebracht, tut mir leid, aber hier auf dem Land Ticken die Uhren etwas anders...Weißt Du, was der Berater von Condrops meinem Freund geraten hat? Nach München zu fahren und sich einen 5er Beutel Heroin zu besorgen. Sag mal gehts noch??????????????????
    Ich habe einen Hausarzt angerufen und irgendwie hat er die Verzweiflung aus meiner Stimme herausgehört und mich und meinen Lebensgefährten "übernommen". Allerdings will er Rücksprache mit unserem ehemaligen Arzt halten, wieso dieser ein so krasses Risiko, fast lebensgefährlich (Krampfanfälle) eingegangen ist. Wir wollten heute nochmals mit ihm sprechen, da hat er nur den Hörer aufgeknallt und wollte danach nicht mehr mit uns verbunden werden.
    Jetzt werden wir wohl begleitend zur Caritas etc. gehen, wegen meinem Prozeß und zur Unterstützung. Aber ich bin echt schockiert, was Condrops von sich gegeben hat und dieser Arzt mit uns gemacht hätte...
    Danke fürs Helfen.
    Val

    Mein Freund und ich werden/wurden von einem Arzt beim Diazepam und Tramalentzug behandelt. Jetzt hatten wir einen groben Rückfall über Wochen (gefälschte Rezepte vom Vater) und er hat uns heute knallhart von 80mg Dias und 800mg Tramal auf 20mg Dias und Null Tramal runterdosiert....Wir haben drei Kinder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Was sollen wir machen?????Kann kaum noch klar denken... Droht mir mit Jugendamt, spielt mit meinen Ängsten, bin am Ende. Wir können nicht sofort in die Klinik. Habe die Gründe ja angeführt...Wurden überall abgewiesen.....Kennt jemand einen Arzt in Gilching/Germering/Starnberg, meinetwegen auch München, der auch von "nur" Tabletten entzieht??????????????????????????

    Hallo,
    erstmal ist mein Problem dass es in diesem besch.....Landkreis nichts in der Richtung gibt, was Du schreibst. Ich habe mir die Finger wund gegoogelt und telefoniert. Das zweite ist, dass die Wartezeit in München ca. sechs Wochen auf einen Entgiftungsplatz beträgt. Also bin ich auch auf der Suche nach einem Suchtmediziner, allerdings sind die einzigen drei komplett voll. Da ich nicht komplett in die Illegalität abrutschen möchte, werde ich jetzt wohl oder übel nach München müssen. Ist mit drei Kindern schwer machbar und teuer (12 Euro/Person), aber geht nicht anders, ich bin so hoch, dass es jetzt echt gefährlich wäre komplett kalt zu entziehen. Mein Lebensgefährte und ich wollen nacheinander auf Entgiftung gehen und dann schauen, ob wir eine Familientherapie machen. Das Problem ist bei mir nämlich auch oft, dass die Therapeuten mich nicht mögen, weil sie "nur" Sozialpädagogen sind, ich dagegen Erziehungswissenschaften, Sozialpsychologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LMU studiert habe und auch viel gearbeitet habe...
    Der jetzige Arzt jagt in mir Angst hoch, er "spielt" mit meiner Angst, das mir die Kinder weggenommen werden könnten...Und hat, nachdem er von unserem Rückfall erfahren hat, uns um jeweils 20mg runtergesetzt. Nach Krampfanfällen hat er nicht gefragt.......Und seine Frau sah zum ersten Mal glücklich aus, als Sie von der Urkundenfälschung erfuhr....Das ist doch nichts....Und bei Condrops geben sie uns den zweiten Suchtmediziner nicht an, frag mich nicht warum. Wir sind dort ja regelmäßig....Ach.........Und das löst alles Suchtdruck bei mir aus........Und geh ich mit den Benzos runter, kann ich mein Antidepressiva nimmer nehmen, weils mich zu hibbelig macht.......Mist.....
    Val

    Komme gerade von meinem Anwalt, der mich sehr beruhigen konnte, was die Urkundenfälschung angeht. Dies erstmal
    Tja, gelbe Seiten, ich hab mir gestern die Finger wund telefoniert, alle Psychiater sind überlastet, verwiesen mich woanders hin und von dort wieder woanders hin und am Schluß war ich wieder am Anfang :(
    Ich möchte halt den Streit mit meinem Exmann vermeiden bzw. dass er davon erfährt, damals sagte ich ihm, ich wäre wegen der Depression in der Nussbaumstraße. Er würde vor Gericht gehen, ob die Kinder mitdürfen, so wie ich ihn kenne. Daher möchte ich so gerne ambulant langsam reduzieren und nur am Schluß, wenn es richtig "schlimm" ist, auf einen Entzug. Bei ConDrops rückt der für uns zuständige Mitarbeiter keinen anderen Arzt heraus (obwohl er anfangs sagte, er hätte mehrere), es ist ihm egal, dass dieser Arzt mit meinen Ängsten "spielt". Wir haben fast das Gefühl, er will meinen Lebensgefährten (Thomas) auf Entgiftung schicken und sich in der Zeit um mich "kümmern".
    Naja, ich werde heute weiter telefonieren...........Find toll, dass Du sowas machst!Was studierst Du denn???

    Also erstmal zum Thema Anwalt, ich habe morgen einen Termin bei ihm und er meint, da ich in keiner Weise vorbestraft bin, wird es wohl auf eine Geldstrafe hinauslaufen.
    Zum zweiten Punkt, ja das ist so eine Sache, die ich auch immer wieder vergeblich bei ConDrops und eben diesem Arzt, zu erklären versuche. Der erste Grund sind meine drei Kinder. Die beiden "Älteren" (7 und 10) sind von meinem Exmann, mit dem ich immer wieder Streitereien habe. Die Älteste war eine schwierige Frühgeburt und ich lag davor am Wehenhemmer, daher ist sie leicht entwicklungsverzögert und geht auf eine Diagnose- und Förderschule. Ich muss aber eines ganz ehrlich hier sagen: Ich habe in meinen Schwangerschaften nie geraucht oder Medikamente etc. genommen. Ich hab einfach Angst, dass die beiden in der Zeit bei ihm oder seinen Eltern leben müssen, da er wirklich einen negativen Einfluß auf sie hat und beide nicht gut versorgt. Sie kommen so oft ungewaschen, mit derselben von mir gemachten Frisur heim, es wird gegen mich und meinen Lebensgefährten gehtzt etc. ...Außerdem müssten sie tagsüber von meiner Schwiegermutter betreut werden, die mich verabscheut und dies auch deutlich zeigt. Meine Eltern sind leider verstorben, ich hatte ja schon einmal einen Entzug in der Nussbaumstrasse 2012, im Juni kam ich raus, im September starb meine Mutter. Ihr versprach ich am Totenbett, mich um meinen Vater zu kümmern. Und das habe ich auch, Teilzeit gearbeitet, mich um die Kinder gekümmert und eben um meinen Vater. Und ab diesen Zeitpunkt wurden meine Geschwister immer komischer mir gegenüber, sie wollten mich aus dem Haus raus haben, meinen Vater in eine Wohnung mit einer Polin stecken und gut. Dies wollte er aber nicht, sein Wunsch war es von mir versorgt zu werden. Erst lief auch alles gut, dann bemerkte ich, dass er teilweise bösartig war und hintenrum schlecht über mich sprach. Naja, im Januar letzten Jahres haben mich meine Schwester und mein Bruder zusammen mit meiner Schwiegermutter beim Jugendamt angezeigt, wegen Verwahrlosung und Vernachlässigung. Dies konnte die Frau vom Jugendamt in keinster Weise feststellen, worüber sich meine Schwester so aufregte, dass ich diese Frau abhalten musste, Sie anzuzeigen wegen Beamtenbeleidigung (Meine Schwester ist manisch-depressiv mit schizophrenen und psychotischen Phasen und lebt in England). Ich bekam aber eine Familienhilfe, in erster Linie, um mich gegen meine Geschwister und Schwiegereltern zu schützen. Diese ist nun ausgelaufen und beendet. Meinen Kindern geht es gut bei mir, ich bin ja "normal" und sorge und kümmere mich um sie. Das steht auch in jedem Bericht. Mein Vater starb genau einen Tag nach meinem erzwungenen Auszug, genau wie er es immer gesagt hatte. Ich bringe mich um, wenn ich alleine bin. Nun sprechen wir nur noch über Anwälte, das Erbe ist zwar klar geklärt, aber es gibt permanent Diskussionen. Und jetzt muss ich mich ja auch noch um die Urkundenfälschung kümmern. Ich würde durchdrehen, jetzt dies alles stehen und liegen zu lassen...
    Ich glaub ich bin konfus... Vielleicht verstehst Du ja, wie es mir geht...Und diese blöde Depression und Angst. Dagegen nehme ich erfolgreich Fluoxetin, wenn ich aber mit den Benzos runtergehe, kann ich diese nicht mehr nehmen, weil sie dann zu sehr unruhig machen....
    Find mal auf dem Land einen Psychiater oder einen Therapeuten.......
    Vielleicht kennt ja jemand einen Arzt in Gilching, Germering oder Starnberg....
    Jetzt hab ich geschrieben und nur über mich, obwohl ich gar nicht weiß, wer Du eigentlich bist...
    Val

    Hallo,
    wie schon in der Überschrift steht, bin ich abhängig von Diazepam und Tramal. Momentan bin ich mit Hilfe eines Arztes dabei, auszuschleichen, wegen meiner Lebensumstände ist eine Entgiftung zur Zeit nicht möglich.Allerdings haben mein Lebensgefährte und ich seinen Plan nicht eingehalten, der Suchtdruck war zu hoch.
    Nun hatte mein Vater (selber Arzt) sich diese Medikamente selber aufgeschrieben und mir davon "abgegeben", da ich unter depressiven Episoden mit Angstzuständen und ständigen Rücken- und Kopfschmerzen leide. Als seine Schrift zittriger wurde, schrieb er Rezepte vor. Im November ist er verstorben. Ich Esel habe diese einfach noch eingelöst, eine Apotheke ist aber mißtrauisch geworden und jetzt war gerade die Polizei da, mit einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ich habe die Rezeptblöcke und den Stempel selber herausgegeben. Der zuständige Beamte ist noch eine Woche im Urlaub, dann wird er mich vorladen. Soll ich dann die Wahrheit sagen oder gar nichts? Brauche ich einen Anwalt? Ich habe so Angst, dass ich ins Gefängnis muss oder eine Therapieauflage bekomme, es wäre ein gefundenes "Fressen" für meinen Exmann, mit welchem ich zwei Kinder habe. Ein drittes mit meinem Lebensgefährten. Ich habe sie nie vernachlässigt und alle Arzttermine oder Elterngespräche eingehalten, vor allem, weil die erste eine Frühgeburt war und auf eine Diagnoseförderschule geht. Für sie wäre es ein Trauma, wenn ich wegmüsste, alle hängen so an mir.
    Was ratet ihr mir? Ich habe so Angst.... Und auch, dass meine Geschwister etwas erfahren, die hassen mich nämlich regelrecht, aus welchen Gründen auch immer. Ihre Attacken gegen mich haben vor zwei Jahren begonnen, nachdem meine Mutter starb und ich mich um meinen Vater kümmerte und nebenbei Teilzeit in einem Kiga eine Lernwerkstatt leitete.
    Ich habe so Angst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!