Beiträge von Rabert

    Oh mann...

    Mach dir bewusst, dass du nicht und niemals Schuld bist an der Situation, in der dein Freund steckt. In diese Scheiße hat er sich ganz alleine selbst hinein geritten, und er ist zunächst mal ganz alleine selbst dafür verantwortlich, ob und wie er da wieder herauskommt.

    Du hast viel für ihn getan und bist ja auch nach wie vor für ihn da. Das ist sehr lobenswert und wahrscheinlich der Grund, warum dein Freund noch dein Freund ist. Aber dir sollte auch bewusst sein, dass es Grenzen der Hilfsbereitschaft und Freundschaft (oder in einer Beziehung) gibt. Die sind dort, wo das eigene Leid unerträglich wird. Du bist nicht verantwortlich für das Leben deines Freundes, dafür ist nur er selbst verantwortlich. Du kannst ihm helfen, aber du musst es nicht - und du darfst es nicht, wenn ihm zu helfen für dich unerträglich oder gar existenzbedrohend wird.

    Informiere dich mal über die Themen "Co-Abhängigkeit" und "toxische Beziehung".

    ich habe fürchterliche sorgen

    Das kann ich gut verstehen. Aber du bist für sie da, und wenn du Rat suchst hat Franz dir ein paar kompetente Stellen genannt, wo du diesen bekommen kannst. Wenn du ihr eine liebevolle Mutter bist und sie ein ansonsten "normales" Kind ist, wird sie sich davon erholen.

    Ich trau dem ganzen nicht so

    Klingt in der Tat nicht gut. Ist das eine stetige Verschlechterung, oder war das von Anfang an so nach der OP? Ich denke, ich würde an deiner Stelle eine zweite Meinung einholen.

    ich habe keine lust dass die kleine ein trauma bekommt, weil der nicht mit ihr telt oder sonstiges... was soll ichtun?

    Mach dir keine zu großen Sorgen um deine Tochter. Kinder sind normalerweise sehr resilient, und wenn du zumindest einen Teil der Ratschläge von Franz beherzigst, wird es kein Trauma geben.

    Ich will damit aufhören, ich denke auch dass ich es schaffen kann, ich frage mich nur ob ich es mit ihm an meiner Seite schaffen kann.

    Will er denn wirklich auch damit aufhören? Oder ist es eher so, dass er dir - wie soll ich es sagen - einen Gefallen tun will, dir folgt? Im fachchinesisch: ist seine Motivation aufzuhören intrinsisch, also von sich aus, von innen heraus (bessere Chancen auf Erfolg) oder eher extrinsisch, also von außen kommend, von jemand anderem (zum Beispiel dir) angestoßen (schlechtere Chancen auf Erfolg)?

    Ich denke, das ist im Moment nicht von Bedeutung. Wichtig ist, dass du eine Therapie beginnst. Ob die von einer Suchtberatung gesteuert wird oder von einem Arzt/Psychologen ist dabei egal. Beide Wege führen zur Heilung. Sollte tatsächlich eine psychologisch-neurologische Behandlung erforderlich sein, wird das auch im Rahmen einer Suchttherapie festgestellt und dann eingeleitet. Und umgekehrt - wie es wohl jetzt gerade bei dir passiert ist. Psychiater/Neurologen kennen sich übrigens sehr gut aus mit Amphetaminen. Das gehört zu deren kleinem Einmaleins.

    Liebe Anni, das ist schön, dass du dein Problem so viele Jahre im Griff hattest. Das ist aber auch das Schwierige an deiner Situation: du hattest wohl dein(e) Problem(e) im Griff, aber nicht gelöst. Deshalb der Rückfall. Wenn du zukünftig weitere Rückfälle vermeiden möchtest und auch nicht ständig gegen dich selbst kämpfen willst, um diesem Zwang zu entsagen, dann solltest du an die Ursachen herangehen und diese Bomben dauerhaft entschärfen. Dabei helfen dir Therapeuten, das kann man in der Regel alleine nicht.

    Zu einem Therapeuten: Ich sehe darin nicht viel Hilfe.

    Ernsthaft? Wen lässt du denn dein Auto reparieren? Wen holst du, wenn die Heizung kaputt ist?

    Es kann ja sein, dass dein erster Versuch mit einem Therapeuten nicht so gut war. Aber das heißt doch nicht, dass Therapeuten grundsätzlich nicht helfen können. Du bist intelligent genug um das besser zu wissen! Du fragst in diesem Thread nach einem Hinweis, wie dir geholfen werden kann. Der wird dir gegeben: Suche dir einen Therapeuten!

    Ich lese das in diesem Forum immer wieder, dass die Kranken genau diejenigen als Helfer ablehnen, die speziell dafür ausgebildet sind ihnen zu helfen. Das ist genauso als würde ein Ertrinkender im Mittelmeer das Rettungsschiff ablehnen, weil er es nicht selbst gebaut hat, oder weil das Boot, mit dem er kam, auch schon untergegangen ist.

    Du bist anscheinend von deinem Leben gelangweilt. Du bist wohl ziemlich unzufrieden. Warum ist das so? Was ist der Grund dafür? Was willst du eigentlich? Warum tust du das nicht, was du eigentlich willst?

    als ich meinem ersten psychologen davon erzählt habe ( bei dem war ich privat und auch einmal) hat er gemeint, dass meine zwänge so komplex sind, dass er nicht weiß, ob er mich therapieren kann.

    Aber das ist nun doch gewiss kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen!

    Du leidest unter deiner Situation und du kannst sie aus eigener Kraft nicht verändern. Dass ist die Definition von Krankheit. Wer krank ist, kann sich entscheiden dauerhaft damit zu leben und zu leiden, oder sich Hilfe zu holen um ein besseres Leben ohne oder mit weniger Leiden zu führen. Es ist deine Entscheidung. Es ist natürlich auch deine Entscheidung, deine Karriere höher zu priorisieren als deine Gesundheit. Soviel ich weiß, geht das aber selten gut aus.

    Dir kann geholfen werden, das ist mal sicher. Du musst nur den richtigen Therapeuten, die richtige Therapie finden. Dass man dafür mehr als nur einen Anlauf braucht, ist leider manchmal so. Dass dein erster Versuch Hilfe zu holen gescheitert ist, heißt doch nicht, dass es keine geeignete und wirksame Hilfe geben kann oder wird!

    Gib nicht auf, suche weiter - wenn dir deine Gesundheit letztlich doch wichtiger ist als deine Karriere. Und vielleicht geht ja doch beides zusammen, versuche es doch einfach. Nimm die Stelle an und begib dich in eine Therapie; es sei denn, deine Karriere ist dir so wichtig, dass du diesbezüglich kein Risiko eingehen willst und bereit bist den Preis dafür zu zahlen.

    Er war halt schon in Haar, Taufkirchen und noch irgendwo in der Nähe München in Therapie. Ich glaube, es wäre gut, wenn er mal wo anders hinkommt und vielleicht dadurch was anderes lernt. Weiß nicht, ob das geht?

    Natürlich geht das - wenn er das will.

    Er hat bereits mehrere Therapien versucht zu machen, hat aber bis jetzt jede abgebrochen,

    er ist reingekommen, weil er seine Bewährungsauflagen nicht einhalten konnte

    Eine Suchtberatungsstelle hat er auch noch nicht, eben aus dem Grund, weil er noch gar nicht weiß, wo er hin soll

    aber seine Sucht ist das Hauptproblem, was er angehen muss, sonst muss er wieder ins Gefängnis

    Wie liest sich das, wenn man das mal so zusammenstellt? Ist das ein Mensch, der seine Krankheit als solche erkannt hat und davon loskommen will? Er ist schwer Suchtkrank, und die Sucht determiniert seine Entscheidungen. Auch die Entscheidung, sich nicht zu entscheiden - denn solange er das nicht tut, kann er weiter seine Sucht ausleben ohne vom "System" daran gehindert zu werden. Aus deinen Schilderungen erkenne ich keinen Menschen, der sich ernsthaft bemüht von der Sucht loszukommen. Ich sehe einen Menschen der versucht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und es ihm erlaubt seine Sucht weiter auszuleben.

    Wie gesagt, natürlich kann ihm geholfen werden - wenn er es denn will. Bisher hat er demonstriert, dass er das nicht wirklich will. Ist diesmal alles anders? Vielleicht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Arbeitslosengeld (eher Hartz IV, oder?), Krankenkasse, Bewährungsauflagen, Suchtberatung, Klinik, Entwöhnung - alles Konstrukte, die aktive Mitarbeit und/oder den Willen zur Veränderung voraussetzen. Will er das wirklich, kann er das?

    Reicht es nicht wenn er sich selbst mutwillig verletzt oder sich sonst gefährdet?

    Wie Franz schon geschrieben hat, das reicht nicht. Ansonsten wären die ganzen Junkies nicht auf der Straße, sondern in der Psychiatrie.

    Aber ich denke schon, dass du ihm helfen kannst, indem du dir selbst Hilfe suchst. Ähnlich wie du hier im Forum aufgetaucht bist und von deinem Problem berichtet hast. Ich habe es weiter oben schon mal geschrieben: Du kannst dich bei Suchtberatungsstellen oder auch in sozialmedizinischen Beratungsstellen von Fachleuten ausführlich beraten lassen, welche Möglichkeiten dir offen stehen, vielleicht auch wie du selbst mit mehr Aussicht auf Erfolg auf deinen Freund einwirken kannst. Ich kann mir auch vorstellen, dass die von sich aus auf ihn zugehen können. Sie brauchen ja nicht zu sagen, dass sie von dir von deinem Freund erfahren haben. So wie du ihn schilderst, bist du sicherlich nicht die Einzige, der sein Verhalten aufgefallen ist, es könnte eine Vielzahl besorgter Freunde oder Bekannter Helfer rekrutiert haben.

    Ich finde das super, dass du deinem Freund helfen möchtest. Tatsächlich verstehe ich es auch als einen der wichtigsten Aspekte von Freundschaft, dass man freiwillig für sich selbst eine Fürsorgeverpflichtung für den Freund annimmt. Viele sagen auch, nur die wirklichen Freunde sind in der Lage, dem Freund die ungeschminkte Wahrheit zu sagen. Und genau diese wirklichen Freunde werden in Situationen gebraucht, in dem jemand vor sich selbst geschützt werden muss, denn niemand anders würde es erlaubt sein, derart unerwünschte und unangenehme Wahrheiten auf den Tisch zu bringen und den Freund damit zu konfrontieren. Was natürlich voraussetzt, dass dein Freund dich auch als eine wirklich gute Freundin sieht, der er dieses Interventionsrecht zugesteht. Wenn du befürchtest, dass er dir die Freundschaft kündigst wenn du ihm die Wahrheit sagst, ihm helfen willst, dann ist es mit seiner Freundschaft zu dir nicht weit her, würde ich meinen.

    Daher möchte ich dich abschließend aber auch noch auf ein spezielles sozialmedizinisches Phänomen hinweisen: Co-Abhängigkeit. Google mal danach und informiere dich darüber, damit du diese gefährliche Falle kennst, in die du ansonsten hineinfallen könntest.

    Aber bitte lassen wir doch pipoklatscher hier Raum zum schreiben, Diskussionen über Ankündigung und Selbsttötung erfordern wenn dann ein eigenes Thema!!

    Gerne. Da es aber unmittelbar mit der Besorgnis und dem geschriebenen Text von pipoklatscher zusammenhängt, ist dieses Thema für diese Diskussion nicht irrelevant. Und damit keine Missverständnisse entstehen, will ich deine Einlassung nicht unkommentiert hier stehen lassen.

    Natürlich hast du recht, dass die meisten Suizide angekündigt werden. Der Freund von pipoklatscher tut dies ja auch - durch sein Verhalten, vielleicht sogar durch versteckte verbale Hinweise, wir wissen das nicht. Und genau dies ist die Problematik, die meisten sogenannten Ankündigungen sind versteckt, indirekt oder verklausuliert. Ankündigung durch langfristig selbstzerstörerisches Verhalten (womit jetzt nicht die akute Vorbereitung oder Handlung der Selbsttötung an sich gemeint ist!) ist aber genauso wenig Anlass für eine Zwangsintervention wie verklausulierte Aussagen wie "es hat doch alles keinen Sinn mehr!" etc.

    Und genau darum geht es hier. Wie du ja auch selbst geschrieben hast:

    Aber dazu braucht es schon eine klare Ankündigung!!

    Und die sehe ich hier nicht.

    extern kann genauso eingegriffen werden, wenn er sich selbst schädigt, in einer Weise die eben z.B. eine Selbsttötungsabsicht inne hätte!

    Aber dazu braucht es schon eine klare Ankündigung!!

    Und das ist das Problem. Nur in den seltensten Fällen wird eine Selbsttötung angekündigt - denn die des Lebens Müden wollen die Intervention in der Regel nicht, weil der Vollzug der beabsichtigten Selbsttötung damit verhindert würde. Ein andauerndes Verhalten, das früher oder später mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tode führt, gilt nicht als Ankündigung. Hier gilt die normative Kraft des Faktischen leider nicht.

    Mit 19 ist er volljährig, erwachsen und voll und ganz für sich selbst verantwortlich. Da kann niemand mehr, auch seine Eltern nicht, etwas gegen seinen Willen tun, solange er keine Dritten gefährdet.

    Wenn er selbst keine Anstalten macht sein Verhalten zu ändern und auch keine Hinweise gibt, dass er sein Verhalten ändern möchte, dann bist du schlichtweg völlig machtlos und musst es hinnehmen, dass er sich selbst zerstört. Du kannst ihn nicht daran hindern. In diesem Fall solltest du dich vielleicht selbst vor erwartbaren emotionalen Katastrophen schützen indem du dich zurückziehst.

    Wenn du das aber nicht ertragen kannst und ihm trotzdem helfen willst kannst du dir Hilfe suchen. Gehe zu einer Suchtberatungsstelle und lass dich beraten, oder erkundige dich, welche Angebote deine Stadt/Gemeinde in der Hilfe für Suchtkranke und Suizidgefährdete anbietet. Diese Leute sind geschult darin zu intervenieren und du kannst dabei unerkannt im Hintergrund bleiben wenn du das möchtest. Aber wie gesagt - wenn dein Freund sich selbst zerstören und keine Hilfe annehmen will, dann sind auch diese Leute machtlos, solange er niemand anderes gefährdet.

    Was dein Freund da macht, IST ganz offensichtlich bereits ein Selbstmordversuch. Er zerstört aktiv und ganz bewusst seinen Körper und seine Psyche.

    Hat er keine Eltern? Die haben eine Fürsorgepflicht. Die Schule übrigens auch. Wenn die Eltern ausfallen könnte vielleicht der für die Schule zuständige Sozialarbeiter helfen. Auf jeden Fall kannst du da nicht mehr viel machen, außer an seiner Seite sein während er sich seinem Tod immer mehr nähert - und ich weiß nicht, ob du dir das antun möchtest. Wenn du das verhindern willst, suche Profis, die ihm wirklich helfen können.

    Hallo Hanolo! Wir hier sind keine Psychologen und auch diese würden wohl kaum ein Ferndiagnose via Forum stellen. Wir sind praktisch alle "nur" selbst Betroffene, die ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse beitragen können.

    Es ist dir sicherlich bewusst, dass dein Verhalten nicht gesund ist. Ab dem Moment, an dem du beginnst dir selbst Sorgen zu machen über dein Verhalten und auch bemerkst, dass du das nicht einfach so abstellen kannst, bist du im Sinne offizieller Definitionen krank. Wenn du krank bist und es aber nicht sein möchtest, musst du deine Erkrankung professionell behandeln lassen. Ich bin sicher, dass deine Erkrankung auch tatsächlich behandelbar ist. Du musst dich nur überwinden und zu einem Arzt oder Psychologen gehen und um Hilfe bitten. Wenn du das nicht tust, wird dieses selbstzerstörerische Verhalten über die Zeit eskalieren und schließlich nicht gut für dich enden. Aber ich denke, das weißt du auch selber. Also überwinde dich und geh zum Arzt!

    Wenn du meinst, dass dein Problem keine Erkrankung sondern vielmehr eine Sucht ist, kannst du auch zu einer Suchtberatungsstelle gehen. Ich kann dir versichern, dass man dich dort ernst nehmen und zu kompetenten Fachleuten weiterleiten wird.

    Wir können diese Diskussion gerne hier weiterführen.

    Ich habe hochkalorische Drinks kennengelernt, als ich aus physischen Gründen nicht mehr essen konnte. Das ist in der Tat etwas anderes als eine psychische Essstörung. Aber ich war davon nicht weit weg, weil ich auch nicht essen wollte. Ich hatte weder Hunger noch Appetit, mir wurde bereits beim Gedanken ans Essen übel.

    Bei einer Essstörung, wo es weniger um den physischen Vorgang des Essens geht, sondern mehr um das psychologische Problem der Ablehnung von Gewichtszunahme, können meiner Meinung nach diese Drinks aber auch sehr hilfreich sein. Denn sie sind, wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, ein sehr niedrigschwelliges Angebot zur Nahrungsaufnahme. Man braucht kein Essen zuzubereiten, man braucht nicht einmal essen. Damit wird der gesamte Problemkomplex einfacher und wegverlagert vom mit der Gewichtsszunahme eigentlich untrennbar verbundenen und dem daher in der Regel verhassten oder zumindest schwierigem Essen an sich zum reinen Thema des Zunehmens - was ja ein schleichender Prozess ist und keine aktive Handlung.

    Wenn das Problem der Gewichtszunahme so groß ist, dass man deswegen entweder gar keine Nahrung gleich welcher Art mehr zu sich nehmen will oder alles gegessene (oder getrunkene) gleich wieder erbricht, dann hat man sowieso nur die Wahl zwischen zwei Dingen: Tod durch Verhungern oder Therapie. Solchen Menschen kann nur in einer Klinik geholfen werden, da helfen auch keine hochkalorischen Drinks.

    Wer allerdings, wie unsere A... hier, Kinder hat, der trägt Verantwortung nicht mehr nur für sich selbst. Das - meine ich - könnte vielleicht das notwendige Plus an Motiviation sein, um sich endlich (und endgültig) in eine ordentliche und nachhaltige Therapie zu begeben und den Teufelskreis zu durchbrechen. Und dabei könnten hochkalorische Drinks wiederum sehr helfen. Einmal als niedrigschwellige Möglichkeit der Nahrungsaufnahme für den Patienten selbst, um sich wieder an eine regelmäßigere Nahrungsaufnahme zu gewöhnen (und um vielleicht auch um von einem kritischen Untergewicht schnell wieder wegzukommen) und andererseits auch als sofort wirksame Möglichkeit eine Mangelversorgung des Kindes abzustellen.

    Du hast offensichtlich eine starke Suchtaffinität. Das kann man tatsächlich gut behandeln, und nicht nur symptomatisch. Ich denke, es wird Zeit, dass du dein Problem mal mit einem Psychologen oder Psychotherapeuten besprichst. Wenn du es ernsthaft beenden willst, dass du dich in ständig neuen Exzessen verlierst, dann hat dieses Problem bei richtiger Behandlung eine ziemlich gute Prognose auf nachhaltige Beendigung. Gehe mal zu einer Suchtberatungsstelle in deiner Nähe, dort wird man dich mit Anschriften geeigneter Therapeuten versorgen können.