10 Jahre Medikamente und endlich weg möchte

  • Puh das wird jetzt ein langer Text. Wenn irgendwo seltsame Wort Konstrukte auftauchen oder Verwechslung von Buchstaben, bitte ich dies zu überlesen. Ich bin Autist und grammatik gehört nicht zu mein Stärken. Aber die Diagnose ist nicht wichtig um den Text zu verstehen.


    Also alles angefangen hat es mit 13 Jahren in der Kinder und Jugendpsychiatrie, weil ich sehr wenig redete und wenn sehr leise, ging man erst von einer Kognitive Behinderung aus, erst nach einem IQ test kahm das Gegenteil raus und die Behandlung wechselte stark. Bekam 4 mal am Tag Dipi. 2 Monate wie gelähmt und eingewickelt den Tag erlebt. Bin da nach in ein Heilpedagogisches Heim gekommen. In ein Urlaub mit meiner Mutter, würde das Dipi kalt abgesetzt. Wieder im Heim fehlte mir was, habe angefangen dort Tabletten und Drogen zu besorgen.

    Mit 16 Jahren wieder zuhause, hatte ich keine Quelle mehr. Habe wenig gewogen, so das der weg weiter in die Essstörung nicht weit war, bis zum lebensgefährlichen BMI. Als ich 18 Jahre alt war starb meine mum. Hab das bis heute nicht verarbeitet.


    Mit 23 Jahren lebte ich, mit meiner jetzigen Partnerin, kurz in einer WG. Sie ist ausgezogen, weil ich Fehler gemacht habe. Durch mein Konsum von legalen frei verkäuflichen Medikamente. Früher hieß es sie machen nicht körperlich abhängig. Mittlerweile steht es im Beipackzettel. Die körperliche Abhängigkeit spürte ich 2020 sehr stark, was es anrichtete...

    Als sie auszog, bin ich in ein Wohnheim für wohnungslose gelandet. War sehr ungern da und schlief mehr in Paderborn, draußen. 8 Monate an den viel im Nebel ist. Habe in der Zeit stark die Kontrolle verloren. Was richtig gut tat war, dass mein Betreuer ambulant da war. Bin danach wieder mit meiner jetzigen Partnerin in eine wg gezogen. Nach dem ich mich mit ihr ausgesprochen habe und durch den horror Trip, der im Krankenhaus landete (mal wieder, in der Zeit oft im Krankenhaus war), mir bissel die Augen geöffnet hat.

    Habe es mit der drogenberatung dort geschafft den Konsum auf 2 bis 3 mal im Monat runter zufahren

    Dennoch bin ich 2018 in eine stationären Eingliederungshilfe gezogen. Lebe hier in ein Apartment. Ambulant wurde es zu viel.


    Bis 2020 Beginn der Covid Pandemie. Das hat meine Struktur so kaput gemacht, das ich wieder anfing Dextromethorphan täglich zu konsumieren. Im Spät Sommer bin ich deswegen das erste Mal in eine Entgiftung gegangen. Im Vorfeld wollte ich nicht, aber der selbst versuch des entzugs endete in Selbstmord Phantasien und Bildern, um den Schmerz endlich los zu werden. Vier Tage Schmerzen, Übelkeit, gähnen, Schwäche Gefühl und Ängste.


    Im Gespräch mit der Ärztin und Schilderung der Symptome, schlug sie erst die Wahl zwischen Methadon oder lyrica vor. Am Ende des Gesprächs und irgend welche Skalen, wars dan Polamidon. Wurde auf 8 mg Polamidon eingestellt.

    In der Reha kahm raus das ich Fast metabolizer bin und würde auf 8-0-8 mg eingestellt.

    Ende 2021 meinte die Ausgabe stelle dann und neue Ärztin, mit der ich null klar kahm, ich muss raus aus der Substitution weil ich jetzt 1 jahr bei Konsum frei sei und das keine Substitution auf Dauer sei...

    Entgiftung von pola klappte im Sinne von wir sind auf null. Am vierten Tag brach die Behandlung ab, weil meine trauma Erinnerungen wieder durch kamen. Das wird da nicht behandelt. Auch kahm ich mit den Druck und Zwang nicht klar.


    Zuhause hielt ich 14 Tage aus und besorgte mir Tilidin. Das gefiel mir nicht so. Wirkung war kürzer und schwächer.

    Kurz die Wirkung von dxm bei mir erklärt : Fühle mich nach wirk eintritt, immer mehr Geborgen. Erst nehme ich Musik viel intensiver war. Nach 1 Std bzw bis dahin, lässt meine grob und feinmotorik nach. Liegen wird sehr angenehm, sitzen und stehen geht nicht. Bis ich das Gefühl habe total happy und Geborgen zu sein n. Probleme und Schmerzen verschwinden. Alles weit weg, nur ich bzw im Kopf im turn sind da. (wie träumen nur Verstand wach) Dauer 4-8 Std.

    Bin deswegen wieder schnell auf dxm gewechselt. Im Februar machte ich deswegen in online Apotheken über 800€ schulden und im März 200€. Im April versuchte ich wieder einmal runter zu kommen, was nie lange klappte.

    Zusätzlich mischte sich shore, alc und pola zum dxm dazu.


    Mitte / Ende Mai bin ich wieder in die Entgiftung. Ein Tag vorher wäre ich fast gestorben wahrscheinlich. Habe Tag vorher in der Nacht alc getrunken und morgens dann dxm konsumiert. Merkte wie mein Körper erst betäubt war spürte den kaum bis garnicht mehr. Mein Bewusstsein war auch schon auf den weg sich zu verabschieden. Merkte aber noch bißchen das etwas aus mein Mund floss, irgendwie habe ich es geschafft mein Kopf Zur Seite zu bewegen. die matte, auf der ich lag, ist 8 cm hoch, mein Kopf berührte den Boden. Irgendwann bin ich wach geworden und merke das meine Haare verklebt sind, dauerte sehr lange bis ich kapierte was passiert ist und realisierte das vor mein Mund eine Pfütze ist, mit letzten Spuren von schaum.

    Erst in der Entgiftung paar Tage später kahm das alles erst richtig im Kopf an, aber dürfte es dort nicht ansprechen soll so lernen damit klar zu kommen.


    Im Aufnahme Gespräche sagte man mir Substitution gibt es diesmal nicht, wir dosieren die Tabletten runter. Von 16 Tabletten, täglich (4-4-4-4) eine runter. Die müssen sich verrechnet haben den nach 8 Tagen war ich bei null.

    Der entzug war dennoch unangenehm. Gefühlt alle 30 sec gähnen, Frieren - alle sagten ich sei kalt, Übelkeit, jedes essen kahm wieder hoch, nächtlich Durchfall, tranende Augen und Schmerz Attacken etc.

    In der Visite, als ich das benannte, wurde wegen den Bananen gegen den Durchfall verordnet, wegen den Frieren soll mir eine Decke nehmen. Decke bringt null, fror trotzdem.

    Gegen die Schmerzen konnte ich mir einmal am Tag eine Schmerztablette abholen die nix brachte und zur Nacht eine halbe tavor - brachte auch nichts.

    Auch da kahm es zu ein flashback am zweiten Tag null. Die Behandlung wurde im Gespräch beendet sei ja auf null und trauma bzw psychische Dinge können sie dort nicht behandeln. Da wäre die Einrichtung besser, was null stimmt. In der Einrichtung sind nur Sozialarbeiter und sozialpedagogen aber keine Therapeuten oder Ärzte.


    Im Juni Mitte fanden wir in Rheine ein Arzt, das von mir sehr weit wech, der sich der Problematik DXM annahm. Er hat bissel Erfahrungen damit. Mit ihm habe ich ein Antrag für eine Reha gestellt und Unterstützt mich. Er verschrieb Doxepin (0,25 mg 4x am Tag) und Gabapentin 300 mg 1-1-1-0. Das gabapentin hilft gut gegen die Nerven schmerzen. Der Arzt sagte wenn ich konsumiere soll ich das gabapentin erst wieder nehmen wenn die Wirkung aufgehört hat. Er hat viele Patienten mit dem Problem trauma und sucht.. Kennt die Problematik


    Der letzte Konsum war am 6.7. Das Craving ist extrem. Ist bis jetzt die lengste Zeit. Letzte Nacht war wieder eine Nacht an den ich nicht schlafen konnte. Der Körper schrie regelrecht nach Konsum. Richtig schlimm entfinde ich, dass der Körper körperliche entzugs Symptome produziert, also gähn Attacken, tranende Auge, Nase laufen. Meistens fang ich an zu weinen und mich selbst versuche festzuhalten. Kp wie beschreiben soll. Unterstützung habe ich durch die Mitarbeitende von hier tagsüber. Nachts die Nachtwache ist sehr schräg. Die null eine Hilfe.


    Auf zu den nächsten 15 Tage, dann wäre es ein Monat.

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