Beiträge von bender

    Hallo stella,


    ich erkenne meine eigene Sucht gut bei dir wieder, vor allem dieses Kurzschluss-Was-Einwerfen, selbst wenn es tage- oder wochenlang gut ging.
    Ich weiß, dass ich keine Opiate, keine Benzos, kein Cannabis - einfach nix in der Art zu Hause haben darf (und es natürlich auch so meiden sollte).
    Ein Bekannter hat aber z. B. noch Tavor - ich fragte ihn danach, als das Thema irgendwie drauf kam und hätte sofort eine genommen. Er gibt mir aber keine, was ich dann auch gut finde, ebenso meine Ma, die ich nach Tilidin fragte, die sie gegen Schulterschmerzen bekommt. Auch sie gibt mir nix davon. Auch gut so. Aber meine Fragen danach schlagen mir meine Sucht auch anständig um die Ohren und peinlich sind sie mir obendrein eigentlich auch.


    Jedenfalls geht das Zu-Hause-Haben eben auf gar keinen Fall. Soweit bist du ja auch schon. Bei anderen Tabletten ist die Sucht zwar nicht so aktiv wie bei den genannten, aber die "Suchtidee" ist wohl = Tabletten schießen mich weg, egal welche, die einen mehr, die anderen weniger.


    Ein Bekannte von mir bekommt seine Tabletten zwei Mal täglich eingeteilt von so einem Sozialdienst. Das ist zwar einerseits nervig, aber kann auch ne Riesenunterstützung sein. Überleg mal, ob dir das was bringen könnte.


    Und miste dich doch tablettentechnisch mal ordentlich aus und behalte nur das, was du wirklich täglich nehmen musst.


    LG
    bender

    Hallo Said,


    DAS ganz normale Gefühl ist es vielleicht nicht grad. Drogen hinterlassen nun mal zumindest eine gewisse Zeit ihre Spuren in der Seele.


    Ich hab Tramal nur ab und zu gehabt, ein paar mal auch Tilidin. Die Wirkung von beiden ähnelte bei mir denen von Antidepressiva, wenn diese auch nicht sofort wirken. Das war bei mir der Hauptunterschied.
    Ich denke, bei mir hängen Sucht und meine Depressionen eng zusammen und bei dir möglicherweise auch. Geh mal zu einem Psychiater und lass dich beraten, falls du noch nicht da warst. Vielleicht kann er dir helfen, also sowohl mit Sucht als auch mit deinen leeren Akkus.


    LG
    bender

    Ich hatte mich früher mal mit meinem Lieblingspsychiater über das Thema unterhalten, als es auch darum ging, wie sehr sich mein damaliges Kiffen auf meine Depris auswirkte und besonders bedenklich war damals eine Begebenheit, bei der ich durch Thc (und wenig Alkohol) nicht mehr in der Lage war zu sprechen. In meinem Kopf lag bereit, was ich ausdrücken wollte, doch aus meinem Mund kamen nur merkwürdige Geräusche. Nach kurzer Zeit beendete ich in dieser Nacht meine Versuche etwas zu sagen.
    Der Psychiater hatte mehrere Patienten, die besonders Sprachprobleme durchs Kiffen bekamen. Und Sprache hängt schon sehr mit dem Gedächtnis zusammen. Mir fehlen heute immer noch hier und da die richtigen Worte, die druchaus irgendwo in meinem Kopf existieren. Ich würde zwar nicht alleine Schuld aufs Kiffen schieben. Aber eine Teilschuld allemal. Besonders Jugendlich Gehirne sollten vor Cannabis geschützt werden. Ich denke, je nach Dosis kann es doch beträchtliche Schäden anrichten.

    Hey,
    ich hab auch an Bestsellern was zu bemängeln und lese sie manchmal nicht zu Ende. Hab auch schon mal ne Autorin angeschrieben, um ihr zu sagen, was mir an ihrem Buch nicht passte. Wurde ein schöner Austausch.
    Der Teil, den ich kritisiere, ist aus meiner Sicht einfach nicht gut zu lesen ( also ab Titel:"Die Katze des Kardinals" bis sich "Risse auftun") von da an wird es wieder interessanter, wenn auch nun wieder sehr viele Infos auf einmal auf den Leser einprasseln. Stell dir die Story von an mal als Film vor. Es wären unzählige Szenen im Zeitraffer. Vielleicht an der Stelle noch gar nicht alles erklären, sondern nur ein paar Hinweise geben. Das hält auch die Spannung. Der Leser soll sich fragen, wie es weitergeht.
    Den Dialog zwischen Rouquefort und den Wölfen find ich gut, und eben auch dass sie sprechen können. Logischerweise. Dass der Kardinal seinen Kater mehr mag als der Durchschnittsmensch seiner Zeit, ist schon okay. Nur bräuchtest du dafür nicht sooo weit auszuholen, wenn du mich fragst. Übrigens sollte ein Kardinal doch offiziell weder Frau noch Kinder haben - oder seh ich das falsch? (Zölibat) Inoffiziell ist was anderes.


    Beim Schreiben solltest du dir überlegen, wofür du schreiben möchtest (also in 1. Linie): für dich, für eine bestimmte Leserschaft, um damit Geld zu verdienen oder dass es einfach jemand anderem gefällt oder noch was anderes. Ich hab ja selbst mal viel geschrieben (derzeit irgendwie nicht).
    Ich weiß, wie gut es tut positive Kritik zu bekommen. Aber zuerst solltest du dir diese selbst geben. Zuerst muss dein Text DIR gefallen und du darfst dich nicht so leicht verunsichern lassen!

    Hallo nochmal,


    der erste Teil gefällt mir ganz gut. Ich finde das Verhältnis von Dialogen und Erzählung ganz passend. Dadurch dass Marie verschwunden ist und es etwas Seltsames in ihrer Hobbykammer vorgeht, wird Spannung aufgebaut. Die Bindewörter "doch" und "und" tauchen auffällig oft auf, andere ebenso. Da wäre mehr Wortvielfalt gefragt. Bei der Beschreibung der verschwundenen Marie komme ich nicht umhin eine starke Verschmelzung mit der Autorin zu vermuten, was ich eher ungünstig finde, sollte ich damit recht haben. Die Gefahr liegt darin, dass der Autor möglicherweise immer wieder in seine eigene Realität zurück kommt und die Phantasie begrenzt wird. Ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll. Eine Verwandtschaft mit realen Personen und sich selbst ist schon okay. Nur sollten auch starke Unterschiede bestehen.


    Bis zum "Obdachlosen" gefällt mir der Text also. Wobei ich mich frage, woher bekannt ist, dass der Mann im Zimmer obdachlos ist. Da würde ich besser sein Aussehen beschreiben.


    Kurz danach reflektiert das Papier wohl eher das spärliche, als dass es es absorbiert. Sorry, aber ich bleibe an solchen Dingen hängen.
    Dieser Abschnitt bis zum Titel "Die Katze des Kardinals" gibt mir wenig, womöglich weil er aus dem Kontext gerissen daliegt?! Ich meine es vom Ausdruck her schon rund, nur der Inhalt erschließt sich ggf. nur den Text davor und danach.


    "Die Katze des Kardinals" konnte ich nicht zu Ende lesen, weil es mich zu sehr langweilte. Auf zwei DINA4 Seiten wird beschrieben, wie sehr der Kardinal seinen Kater liebt und wie schwer es ihm fällt einen neuen in sein Leben zu lassen. Auch finde ich es nicht glaubwürdig, dass er der einzige in seiner Zeit und seiner Umgebung ist, der Katzen mag und zu schätzen weiß. Heute, wo Katzen in Wohnungen vor allem nicht mehr nötig sind um Mäuse zu fangen, ist das was anderes. Aber früher waren die Menschen froh, wenn sie eine Katze hatten, damit das "Ungeziefer" ihnen nicht die Vorräte wegfraß.
    Der Kardinal bekommt keine wirkliche Struktur. Er dreht sich nur um seinen Kater und alles andere scheint egal zu sein. Es scheint mit persönlich auch uninteressant, dass er den neuen Kater bekommt. Vielleicht hätte der Textabschnitt an der Stelle beginnen sollen? Dann wäre es nicht so langatmig.


    Soweit mal nur kurz. Und ich denke inzwischen auch, dass es besser wäre, du bliebst nur bei deinen Teilen der Geschichte. Und ingesamt fänd ich, wie gesagt, eine Komprimierung des letzten Textauszuges wünschenswert.


    LG
    bender

    Hallo Haselmaus,


    warum ist es dir so wichtig, dass ein kleiner Teil der Geschichte von deiner Bekannten kommt? Denkst du an Vermarktung und dein alleiniges Copyright?


    Wenn ja, dann lass dir doch die Rechte für die Passage schriftlich geben. Wie das genau aussehen müsste, weiß ich zwar nicht. Aber das müsste gehen.
    Ich persönlich würde mich tendenziell erst dem Weiterschreiben widmen, aber je nach Lust und Laune auch zwischendurch immer mal was ändern. Die große Korrektur kommt zum Schluss und die könnte zeitlich genauso viel Zeit einnehmen wie das vorherige Schreiben selbst. So hab ich es zumindest von Autoren gehört.
    Ich hab bisher nur den Einstieg deiner Geschichte gelesen, werde die Tage aber sicher auch den ganzen Text lesen. Dann schreib ich dazu noch mal was.


    LG
    bender

    Musik, Bücher lesen (also Romane), Duftkerze und heißes Bad, spazieren gehen, Freunde treffen oder anrufen, fotografieren, Gedanken aufschreiben, etwas zeichnen, Musik machen (wenn man singen kann oder auch ein Instrument^^), Sport machen (danach kommt die Entspannung), einen Flohmarkt besuchen, Ins Kino gehen, ins Café setzen, Einkaufsbummel, oder oder oder ...


    bleib nur auf deinem cleanen weg. ich habe u. a. wegen der kifferei mein studium geschmissen, nicht einmal direkt wegen meiner probleme mit der Sucht, sondern weil es mir so unangenehm war abgestempelt zu sein, als kiffer eben. ich kam von dem image nur schwerlich weg.

    Melody :
    wie hoch ist denn deine dosis Citalopram. stärkere nebenwirkungen sind anfangs nämlich dann zu erwarten, auch unabhängig vom Kiffen, wenn das medikament nicht eingeschlichen wird.
    es sollte eigentlich mit 10mg begonnen werden. aber manche ärzte machen es sich zu leicht und verschreiben gleich 20mg und im einzelfall auch noch mehr. dann sollte ggf. wöchentlich gesteigert werden. solche sachen kann man allerdings z. t. schlecht mit ärzten absprechen, weil sie einen dann für einen schwierigen patienten halten. wenn dann muss der patient selbst wissen, was er tut. wir sind ja schließlich für uns selbst verantwortlich.
    wechselwirkungen sind insofern möglich, als dass Cannabis den abbau von Citalopram verlangsamen könnte, wie stark und ob überhaupt ist aber mutmaßung.


    lg
    bender

    Danke dir, WrongByDesign,


    ich werde wohl auch von Antivir umsteigen. Eigentlich ging es mir eh meistens auf die Nerven mit seinen dauerdenen Updates, die doch nicht funktionierten. Und mein PC scheint mir vor dem Hintergrund der 32- / 64-Bit-Systeme, wenn ich es einigermaßen verstanden habe, doch inzwischen etwas veraltet zu sein. Joa, über sechs Jahre hat er wohl auf dem Buckel, allerdings immerhin mal eine Komplettüberholung, als das Motherboard sich in ein stinkendes geschwärztes Etwas verwandelte ... ;-)

    hallo,
    ich hab auch mal ne frage dazu. ich kam nun auch drauf, dass ich schon längere zeit kein antivirenprogramm installiert habe. hab antivir vorschriftsmäßig gelöscht und runtergeladen. bei dem versuch es zu installieren kommt die meldung, dass es mindestens Windows SP2 64 BIt oder Windows SP3 32 BIT benötigt. Ich habe SP2 32 BIT installiert. Was ist das für ein Unterschied mit den BITs? Und wieso bekomme ich nirgends den SP 3 zum downloaden?


    lg
    bender

    heißhunger auf cashew-kerne kenn ich auch bestens. im laden darf ich die eigentlich gar nicht erst sehen. ;-)
    dann ess ich auch sehr gerne bananen und schokolade, die ja auch u. a. Serotonin, aber auch andere stoffe enthalten.
    bewusst habe ich aber keine wirkung von den nahrungsmitteln mitbekommen. selbst wenn ich bestimmten lebensmitteln z. b. viel tryptophan drin ist, sind auch andere aminosäuren drin. und aminosäuren behindern sich immer gegenseitig am übergang in den darm und dann noch mal ins gehirn. also sie "gleichen sich aus". so ungefähr jedenfalls.


    lg
    bender

    @WrongBy Design:
    Ja, danke für deine ausführliche Antwort.
    Mit meiner Erfahrung mit dem und vergleichbaren Spielen in der Psychiatrie geht es in die Richtung, dass ich mich durch das Testen (eingangs) zum einen und den statistischen Vergleich durch Training zum anderen insofern besser gefühlt habe, dass ich mich realistischer einschätzen konnte. Der Intellekt, der ja eigentlich nicht zwangsläufig etwas mit Allgemeinwissen zu tun hat (Thematik des Threads - was ist gemeint? Beides?) ist mir scheinbar oft schwer selbst einzuschätzen und wenn überhaupt dann am ehesten im Vergleich mit anderen oder auch solchen Programmen. ich weiß leider nicht, wie das aus der Klinik hieß.
    Ich denke, wir lernen immer am besten spielerisch (wozu ich z. B. auch Lesen zähle, wenn es einen denn interessiert!) und so wird sicher niemand mit Sudoku, Kreuzworträtseln und meinetwegen auch dem von mir genannten Programm noch große Erfolge erzielen, wenn er die Übungen bereits sehr gut kann. Bis dahin allerdings hält man sein Gehirn ganz sicher sehr auf Trab. ich stelle mir das Gehirn wie einen Muskel vor, der zwar weitaus komplexer trainiert werden sollte, aber dennoch trainierbar ist.
    Eine ganz einfache andere Methode, die wahrscheinlich extrem viel bringen kann, ist jede Menge Kommunikation und soziale Interaktion.
    Ich habe keine direkte Aversion gegen Studien, nein. Aber ich hab schon viele gelesen, die zu verschiedenen Ergebnissen bei gleicher Problemstellung kamen, zu viele. (beim Beispiel: wie groß wäre wohl der Erfolg der in Auftrag gegebenen Studie, wenn sie zu dem Schluss gekommen wäre, das Programm hält, was es verspricht? Die BBC verdient an Schlagzeilen, oder?)
    Hier ein deutscher Link, der deine Aussage stützt.
    [url=http://www.gamona.de/games/dr-kawashimas-gehirn-jogging,studie-gehirntraining-macht-nicht-schlauer:news,1720261.html]Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging: Studie: Gehirntraining macht nicht schlauer[/url]
    Es mag ja sein, dass es im Alltag nicht viel Nutzen bringt, ich weiß es nicht. Aber es kann zum einen sicher nicht schaden und könnte immer noch helfen den Ist-Zustand zu erhalten. Davon wird in der Studie nichts gesagt. Den empfohlenen Spaziergang sollte man für so ein Programm natürlich auch nicht ausfallen lassen. Aber wenn man Zeit und Langeweile hat ... ;-)


    Back to topic.

    @WrongBy Design:

    Zitat

    bender
    Zu eben jenem Programm gibt es Studien, die einen kaum nachweisbaren Effekt auf einen im Normbereich ausgebildeten Intellekt nahelegen. Im klinischen Bereich geht es da vorrangig um Reaktivierung und Erfolgskontrolle bei aus unterschiedlichsten Gründen kognitiv eingeschränkten Probanden. Da erfüllt das seinen Zweck. Für Ottonormalbürger unterhalb gewisser Altersschwellen halte ich derlei Betätigung eher für eine Form des Müßiggangs.


    Tja, ich frage mich ehrlich, wozu du hier ungenannte Studien aufführst. Kennst du das Programm?
    Ich will es ja auch keinesfalls in den Himmel loben. Aber ich halte mehr von eigenen Erfahrungen, sowohl bzw. im besonderen meine eigenen als auch die anderer. Studien gegenüber bin ich bedeutend skeptischer, weil viele zu sehr zweifelhaften oder parteiischen Ergebnissen kommen.

    hallo haselmaus,


    ich denke, du solltest wirklich auf unterschiedliche bereiche der intelligenz oder auch allgemeinbildung schauen: emotionale intelligenz sehe ich persönlich ja als das wichtigste kriterium menschlicher intelligenz an. leider bin ich selbst viel besser in logik, räumlichem denken und son kram. ein stück weit kann man aber in jedem bereich besser werden. und beim wissen bleibt meist nur das großflächig hängen, worfür man sich interessiert.
    das gefühl, welches du hast, kommt womöglich davon, dass ihr öfter mal spiele spielt, die gerade auf die stärken deines freundes passen. vielleicht wärst du besser in anderen spielen?! es ist doch sehr oft der vergleich.
    es gibt in allem immer bessere und schlechtere menschen. das ist bei dir so, bei deinem freund aber mit sicherheit auch.


    ich an deiner stelle würde besonders auf meine stärken gucken. oft sind das bereiche und dinge, die du für selbstverständlich halten magst.


    ein programm, dass ich gut finde und das einige bereiche des gehirns trainieren kann ist "dr. kawashimas gehinrjogging". es ist ein ähnliches programm wie die, welche auch im klinischen bereich zum konzentrations- und gedächtnistraining sowie zur testung benutzt werden.


    lg
    bender

    ist denn dein drogenberater gleichzeitig psychologe/therapeut?
    das problem ist natürlich bei drogenentzug und dem clean-sein und -bleiben, dass es nicht unbedingt von der depressiven symptomatik abzugrenzen ist.
    eine depression zu diagnostizieren ist nicht immer so eindeutig und einfach.


    ich würde vorschlagen, versuch einen termin bei einem facharzt für psychiatrie und psychotherapie oder einem gesprächstherapeuten zu bekommen (je nachdem, was dir besser erscheint und wo du zuerst einen termin bekommst), hol dir eine überweisung und dann siehst du weiter.


    lg und dir auch ein schönes fest
    bender

    s gibt da viel zu unterscheiden: z .b. leichte (vorübergehende) depression, mittelschwere depression, schwere depression, endogene depression oder sind klare auslöser zu erkennen. während einer behandlung muss man oft regelmäßig fragebögen ausfüllen, eigentlich immer den gleichen und wenn man ehrlich antwortet, kann man daraus ableiten, ob eine depression vorliegt und ggf. wie schwerwiegend sie ist.
    aber dazu sollte man sich an einen facharzt oder einen psychologen wenden.
    aus meiner sicht als betroffener sind folgende punkte anzeichen einer depression:
    - interesseverlust, auch weniger interesse an menschen
    - unfähigkeit sich zu freuen
    - am anfang der depression viel traurigkeit, später eher zunehmende emotionslosigkeit (weder traurigkeit noch freude)
    - abkapselung, selbstisolierung, selbstzweifel
    - gedächtnis- und konzentrationsprobleme
    - schwierigkeiten entscheidungen zu treffen
    - Schlafstörungen (besonders sehr frühes erwachen)
    - verändertes essverhalten (entweder mehr oder weniger)
    - gewichtsverlust (oder seltener auch gewichtszunahme)
    - psychosomatische beschwerden


    es ist und bleibt aber schwer zu beurteilen, ob du eine depression hast. theoretisch könnte man pauschal sagen, eine leichte mindestens. aber was nützt das?
    wenn du alleine nicht aus dem schwarzen loch heraus kommst, dann würde ich an deiner stelle definitv einen arzt/facharzt aufsuchen. denn mit Depressionen ist es ungefähr wie mit schmerzen: tust du nichts dagegen, kann es viel leichter chronisch werden.

    versuch doch zu allererst mal rauszufinden, warum du süchtig (geworden) bist.


    ein unbekannter arzt hat mal gesagt, clean sein und mit allem drum dran klarkommen ist die beste droge der welt.